Accept

Foto: Accept Poster. All rights reserved

Moin moin, meine Freunde des Musikgeschmacks. Ich habe heute mal durch meine CD Sammlungen geschaut und da viel mir doch glatt Accept in die Finger. Die wenigsten wissen, dass bevor die Band Accept auf dem Markt auftauchte, das Frontmann Udo Dirkschneider, Michi Wagner an der Gitarre, Rainer Bickehoer am Bass und Drummer Stefan Thimm 1968 das ins Leben gerufene Projekt “Band X“ in das 1971 auf der Bühne auftauchende „Accept“ umbenannt haben. Dies führte zu einer Reihe von Umbrüchen so dass durch den Austausch von Rainer Bickehoer gegen am Ende Peter Baltes, Drummer Stefan Thimm gegen am Ende Stefan Kaufmann und dem Einstieg von Wolf Hoffmann stand die erste feste Formation von Accept.

 Das Glück war Accept hold, denn bei den schon heute fast ausgestorbenen Band Contest´s wurde ein Produzent auf die noch junge Band aufmerksam und nahm sie unter Vertrag und brachte mit Ihnen das gleichnamige Album „Accept“ auf. Das Album kann man im Bereich des Hard Rocks ansiedeln, doch es kam nicht so richtig an. Auch ich habe dieses Album hier stehen und finde es nicht schlecht. 1980 nur ein Jahr später kahm das nächste Album „I´m a Rebel“ auf den Markt doch auch dieses Album wollte nicht richtig funktionieren.

Die band orientierte sich etwas um und ließ Elemente des „British Heavy Metal“ in das Album „Breaker“, im Jahre 1981, einfließen. Dies schien der richtige Weg zu sein, denn das Album kahm sehr gut an und sie waren auf einmal im Vorprogramm von unter anderem Judas Priest zu sehen, was sie natürlich im Bekanntheitsgrad nach vorne brachte. 1982 kam dann „Restless and Wild“ auf den Markt. Das Album ist deutlich in den Heavy Metal Bereich gerutscht und die Single Auskoppelung „ Fast as a Shark“ wurde ein Hit. Noch heute gilt Accept als die deutsche Heavy Metal Sensation überhaupt.

Das Album „Balls to the Wall“ hatte nach den harten Tönen wieder etwas mehr von den ersten melodischen Alben aus den Anfängen, doch ist dieses Album doch deutlicher besser und aufeinander abgestimmt gewesen, als die Werke aus den Anfängen. Das Album schaffte es am Ende Weltweit zum Erfolg zu werden und mehrere Goldene Schallplatten einzuheimsen.

Das Album „Metal Heart“ war ein ebenso großer Erfolg wie „Balls to the Wall“ und auch „Russian Roulette“ war ein großer Erfolg. Die Fan-Schar wuchs immer weiter und so erreichte „Russian Roulette“ es auch in den deutschen Album Charts auf Platz fünf zu klettern.

Jede Band macht in Ihrer Geschichte einen Fehler, der bei einigen schwerer wiegt als bei anderen. So wollte Accept mehr in die kommerzielle Richtung gehen, doch dies war mit Frontmann Udo Dirkschneider nicht machbar. Die Trennung sollte sich später als folgenschwerer Fehler herausstellen. Man holte David Reece als Nachfolger doch der Erfolg blieb aus. Deswegen löste sich die Band 1989 auf.

Die Reunion erfolgte im Jahre 1993 wieder mit Udo Dirkschneider, der Erfolg stellte sich wieder ein doch trotz des Erfolges vom Album „Predator“  im Jahre 1996 trennte sich die Band erneut, weil die Differenzen doch größer waren als man dachte. 2009 kehrten Accept dann wieder ins Studio zurück mit der Stimme von Mark Tornillo und Stefan Schwarzmann an den Drums. Das Album „Blood of the Nations“ sollte wieder ein Erfolg werden. Mit im Boot war Produzent Andy Sneap und es kehrte so langsam wieder Ruhe in die Band ein.

Ein wichtiger großer Schritt war im Mai 2010 der Wechsel zu Nuclear Blast mit denen ein langfristiger Plattenvertrag geschlossen wurde. Durch diesen Wechsel waren sie unter anderem als Vorgruppe von AC/DC unterwegs. Das führte am Ende zum großen Erfolg von „Blood of the Nations“ und Platz 6 in den Album Charts national, Platz 11 in Europa und international auf Rang 35.

Aber der Trend sollte so weitergehen. Accept brachte 2012 Das Album „Stalingrad“ auf den Markt und schaffte es neben dem Platz 4 in den deutschen Album Charts, das erste Mal in die Amerikanischen Top 100 der Billboard Charts zu gelangen. Ein Wahnsinns Erfolg für jede Band die das schafft. 2013 Ging es dann auf eine große Südamerika Tour und im August 2014 erschien das Album „Blind Rage“ was es an die Spitze der deutschen Album Charts schaffte. Im Dezember 2014 gab man seitens Accept bekannt, dass Hermann Frank und Drummer Stefan Schwarzmann die Band verlassen. Uwe Lulis nahm den Platz an der Gitarre ein und Christopher Williams übernahm die Drumsticks. Das Album „The Rise of the Chaos“ im Jahre 2017 war ein ebenso großer Erfolg, wie „Blind Rage“ und sollte vorerst das letzte Album von Accept sein. Wolf Hoffmann ist in der Zwischenzeit das letzte Member der Urbesetzung, denn 2018 verließ Peter Baltes die Band. Seid diesem Augenblick warten die Accept Fans auf ein neues Album

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