Lynyrd Skynyrd

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Moin moin, meine Freunde des guten Musikgeschmacks. Euer Opi hat durchs Regal geschaut und überlegt, welche Band er euch heute aufs Auge drückt. Nun ja, man kann einfach sagen, dass die Band die Geschichte des Rock und Metal, um spezifischer zu sein, des Southern Rock, geprägt hat wie keine andere. Richtig wir reden von Lynyrd Skynyrd.

Wenn man sich heute manche Band anschaut, dann sieht man einige mit drei Gitarren auf der Bühne stehen und davon sind meist 2 Liedgitarren dabei. Diesen Stil hat Lynyrd Skynyrd geprägt und neben den Rock und Blues-Rock Einflüssen gepaart mit klassischen Country Stils hat die Band, die sich in der High-School gegründet hat, aus Ronnie van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Nob Nurns und Larry Junstrom. Der Name, den viele nicht richtig schreiben oder aussprechen konnten, bekam die Band von Ihrem Sportlehrer Leonard Skinnerd. Hört sich zwar etwas komisch an, doch in den USA gibt es an den High-Schools auch hier und da eine Kleiderordnung, an die man sich zu halten hat. Das galt auch für den Haarschnitt und an diesen hatten sich die Jungs beim besten Willen nicht gehalten. Der Name war Programm und als Sie die Schule verliesen nannten Sie Ihre alte Band „The Noble Five“ einfach um und hieß zu Beginn wie Ihr alter Lehrer „Leonard Skinnerd“. In den USA kann es bei der direkten Verwendung des Namens einer Person für Werbetechnische Zwecke zu Problemen kommen, wenn man nicht dessen Einverständnis hat und so Namen sie alle Vokale raus und ersetzten diese durch ein „y“.

Der Name war gefunden und Ihr „Hell House“ wo sie probten, lag auf einer alten Farm bei Green Cove Springs. Nun ging es ans Werk und im Jahre 1968 begannen Sie mit den ersten Zaghaften Versuchen Populär zu werden. Sie hatten bei einem Band Contest gewonnen und durften eine Single in einem Tonstudio aufnehmen, doch diese war am Ende ein Ladenhüter und verdingte sich als Vorband bei vielen unterschiedlichen Bands. Johnny Johnson wurde auf die Band im Jahre 1971 aufmerksam und nahm Sie mit in sein Muscle Shoals Sound Studio wo Lynyrd Skynyrd erste richtige Studio Erfahrungen sammeln sollte. Ein Umbruch in der Band ging von statten und so übernahm Leon Wilkeson die Position am Bass ein und Rickes Medlocke übernahm die Drumsticks. Als die Band im Jahre 1973 zur Plattenfirma Sound of the South wechselten, kam Ed King als dritter Gitarrist dazu. Im Jahre 1974 wurde die Plattenfirma samt Lynyrd Skynyrd an MCA verkauft und Ihr Förderer, mit dem Sie drei Alben eingespielt hatten musste gehen.

Mit „Free Bird“ und dem pushen als Vorband von „The Who“ sorgten für den Aufstieg von „Lynyrd Skynyrd“ 1974 war es dann soweit und mit „Sweet Home Alabama“ vom Album „Second Helping“ eroberten die Jungs die Top Ten der US Charts. 1975 kam schon das nächste Album „Nuthin Fancy“ auf den Markt und dieses Mal schaffte es die ganze LP in die US Charts. Lynyrd Skynyrd hatte es geschafft und den Traum Wirklichkeit werden lassen, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur will. Das Album „Gimme Back my Bullets“ aus dem Jahre 1976 war leider ein Flop und ein Dämpfer nach den ersten großen Erfolgen. Daraufhin gab es eine Veränderung in der Band und Steve Gaines nahm die Stelle am Bass ein. Ende 1976 sollte dann das Live Doppelalbum „One more from the  road“ erscheinen. Der Band wurde dafür mit drei Background Sängerinnen vervollständigt und der Erfolg kehrte zurück. Das Live Album schaffte es wieder in die Top Ten der Charts zu kommen.

Das Jahr 1977 sollte das Schicksalsträchtigste Jahr für Lynyrd Skynyrd werden. Sie nahmen Ihr sechstes Studio Album „Street Survivors“ auf und brachten das Album am 17 Oktober desselben Jahres auf den Markt. Drei Tage später stürzte Ihr Charterflugzeug ab und beim Absturz kamen Ronnie Van Zant, Steve Gaines, seine Schwester Cassie Gaines und der Bandmanager Dean Kilpatrick ums Leben. Die anderen Bandmitglieder überlebten schwer verletzt. Das Album wurde nur wenige Tage nach dem Album auf den Markt gebracht und wurde zum größten Erfolg der Band. Das Album schaffe es in die britischen LP Charts auf Platz 13 und in den USA auf Platz 5.

Reunion

Zehn Jahre nach dem Absturz war es Johnny van Zant, der Bruder des verstorbenen Ronnie van Zant, der die Band wieder neu aufbaute. Zu der Neuformation gehörten Rossington, Powell, King, Wilkeson und den Gitarristen Randall Hall. Er hätte gern auch Allen Collins wieder mit dabeihaben, doch dieser starb an den Folgen eines Autounfalls im Januar 1990. Es sollte eigentlich nur eine Revival Band sein aber wie es so in der Musikbranche so ist, stellt sich Erfolg eben doch wieder ein. Sie produzierten weiter Alben und gingen viel auf Tournee. 1991 kam die Scheibe Lynyrd Skynyrd auf den Markt diese schaffte es in die Top 100 der US Charts und hielt sich 16 Wochen. „The Last Rebel“ 1993, Endangered Species, 1994 und „Twenty“ ,1997 sind im typischen Lynyrd Skynyrd Stil gehalten um den Geist der verstorbenen Bandmitglieder am Leben erhält. Im Hinblick auf die Charts, blieben dieses Alben aber hinter den Erwartungen zurück.

1998 erschien die Live-Doppel-CD Lyve from Steel Town, die neben neuen Titeln und alten Klassikern auch zwei Radiointerviews und einige Videos für den PC enthält.

1999 erschien Edge of Forever. Hier haben sich die neuen Bandmitglieder Hughie Thomasson (vorher bei den Outlaws) und Ricky Medlocke (vorher Blackfoot) stark in die neuen Songs einbringen können. Ihr neuer Einfluss sorgte neben der harten Stimme von Johnny van Zant für einen frischen, rockigen Sound. Gleichzeitig gelang es aber, auch an die Tradition der alten Lynyrd-Skynyrd-Band anzuknüpfen.

In den Jahren bis 2006 geschahen weitere Umbesetzungen. So nahm Ean Evans die Stelle am Bass, für den im Jahre 2001 verstorbenen Leon Wilkeson, ein.

2006 verließ Hugh „Hughie“ Edward Thomasson Jr. die Band, um The Outlaws neu zu formieren. Seinen Platz als 3. Gitarrist nahm Mark „Sparky“ Matejka ein.

Die größte Ehrung erfuhr dann im März 2006, denn sie wurden in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Die Schicksalschläge hörten aber trotz dieser Ehrung nicht auf. Im September 2007 starb Thoamsson im Alter von 55 Jahren an einem Herzinfarkt, 2009 starb auch Billy Powell an einem Herzinfarkt. Bassist Ean Evans starb im selben Jahr an einem Krebsleiden. Und im April 2015 starb dann auch Bob Burns der langjährige Drummer der Band. Er wurde 64 Jahre alt. Anfang 2018 ging Lynyrd Skynyrd ein letztes Mal auf Tour, um sich dann endgültig aufzulösen.

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