Wacken 2019: Geländeplan, Running Order und Müllvermeidung.

Foto: Screenshot/Wacken/ICS. All rights reserved.

Moin moin meine Freunde des guten Musikgeschmacks. Die Tage werden immer weniger bis zum 30. Wacken Open Air. Dieses Jahr haben sich die Organisatoren einige Gedanken gemacht und setzen ein Zeichen für den Klimaschutz.

Es ist bald soweit und die Vorbereitungen für das 30. Wacken Open Air sind fast abgeschlossen. In knapp einer Woche geht es los und dann bebt der „Holy Ground“ wieder. Ihr müsst euch wie jedes Jahr auch wieder Vorbereiten und daher haben wir ein paar Infos für euch die nützlich sein können.

Die Organisatoren haben vorab schonmal den Geländeplan hochgeladen, denn es gibt eine Vielzahl von Veränderungen. Auch für die Camper ändert sich einiges und deswegen gibt es auch hier einen Übersichtsplan.

Die Klimakrise ist auch für die Organisatoren präsent und deswegen wird ab diesem Jahr verstärkt auf Umweltbewusstsein gesetzt. Das gilt für die Organisatoren, aber auch Ihr solltet auf den Umweltschutz achten bei euren Vorbereitungen. Die Organisatoren haben daher eine Liste rausgegeben was sich ändert und was Ihr beachten sollt. Falls Ihr keinen Bock habt zu lesen, dann scrollt nach unten zum Video und zieht euch alles viral rein.

Tipps für euch:

  • Kauft nicht Unmengen an Lebensmitteln ein, die Ihr am Ende nicht verbrauchen könnt. Am besten kauft Ihr vor Ort ein, denn dieses Jahr gibt es ein Kaufland auf dem W:O:A Gelände.
  • Falls Ihr zu viel mitgebracht habt, dann schmeißt die Lebensmittel nicht einfach weg, sondern spendet sie dem Foodsharing e.V.
  • Versucht viele Verpackungen zu vermeiden und setzt zum Beispiel auf Tupperware, denn auch Nudeln kann man vorher schon selbst vorbereiten und muss nicht die Konserven Dose nutzen oder die Verpackten Nudeln mitbringen.
  • Lasst bitte nicht die ganzen Grills, mini Kühlschränke und Kühlboxen auf dem Camping Ground stehen, denn das ist teilweise Sondermüll und muss kostspielig entsorgt werden.
  • Wenn Ihr meint euer Zelt oder euer Schlafsack hat ausgedient, dann schmeißt die Sachen bitte nicht in den Müll, sondern gebt die Sachen bei „Engel in den Straßen“ ab, die Bedürftigen auf er Straße helfen
  • Wenn Ihr raucht, dann schmeißt eure Kippen nicht einfach irgendwohin, sondern nutzt ein kleines Döschen wo Ihr die Kippen reinmacht. Warum fragt Ihr euch bestimmt. Das ist ganz  einfach erklärt. Das Zeugs braucht 15 Jahre bis es verrottet ist und zum andern belastet es den Boden mit Schadstoffen.
  • Plastikstrohhalme solltet Ihr vermeiden. Es gibt großartige Strohhalme aus Bambus die man später auch waschen kann, um sie später mehrfach zu benutzen. Falls euch das zu teuer ist in der Anschaffung, dann nutzt einfach eine Makkaroni, um euer Getränk aus dem Becher zu schlürfen.
  • Make Up in Form von Glitzersprays für die Haare braucht Ihr doch beim besten willen nicht. Zum einen hat das nichts mit Heavy Metal zu tun und zum Zweiten verursacht das Zeugs mehr Umweltschaden als euch lieb sein kann.

Das setzten die Wacken-Organisatoren um:

  • Artikel werden vermehrt aus Deutschland und der Region bezogen. Das betrifft unter anderem die Pfandbecher auf dem Gelände.
  • Alle Essensstände dürfen kein nicht kompostierbares Einweg-Plastikgeschirr mehr ausgeben und sollen auf entsprechende Alternativen ausweichen.
  • Drucksachen wurden drastisch reduziert.
  • Backstage werden vermehrt echte Gläser verwendet.
  • Elektro-Fahrräder, -Autos und -Roller ergänzen den Fuhrpark und ersetzen Verbrenner.
  • Verstärkter Einsatz von Mehrwegflaschen und Bechern statt Pappbechern und ähnlichen Behältnissen.
  • Verbesserung der Mülltrennung auf dem gesamten Festival.
  • Einsatz von Wasser-sparenden Vakuumtoiletten an mehreren Standorten.
  • Stärkung der Reisepartner durch koordinierte Promo und World Metal Camp, Gruppenanreise statt Individualverkehr.

Wir hoffen, dass Ihr mit diesen paar Beispielen schon viel machen könnt und den Footprint des W:O:A verbessern könnt, denn nicht nur „Lautstark gegen Krebs“ muss unterstützt werden, sondern auch unsere Umwelt. Daher seid mit dabei und helft beim Umweltschutz.

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