Rock am Stück 2019: Review

Wart Ihr bei Rock am Stück mit dabei? Wenn ja, dann ist ja alles klar. An die Rockheads und RaS Liebhaber, die nicht dabei sein konnten, lest mit Genuss diesen Rückblick, denn Ihr habt echt etwas verpasst.

Auf dem Holy Ground hieß es dieses Jahr, feiern ohne Ende denn das Line Up war grandios. In den 3 Tagen wurden die Rockheads von harten Saitenklängen, schnellen Drummern und zartem bis harten Gesängen verzaubert. Das seit 2009 bekannte Festival Rock am Stück bebte wieder einmal. Auch war ein toller Gast vor Ort, Rock Opa Günther. Seine Organisation „Lautstark gegen Krebs“ war mit vor Ort. Er machte sich am Sonntagmorgen, nach dem Festival mit seinem Rollstuhl auf den Weg nach Wacken. Dort werdet ihr Ihn wiedersehen und ich hoffe, dass ihr dann auch die Organisation unterstützt, denn Krebs kann jeden von uns treffen von heut auf morgen. Daher trinkt ein Bier weniger und macht etwas für einen guten Zweck.

In Wacken sagt man immer „See You in Wacken – Rain or Shine“. Das kann man auch für Rock am Stück in Geismar sagen. „See You in Geismar – Rain or Shine“. Diesmal war es eine Mischung aus Rain and Shine sein, was aber bei den heißen Temperaturen auch gut war, denn so gab es immer mal wieder eine kleine Abkühlung von oben.  

Offiziell beginnt Rock am Stück immer am Donnerstag, aber die ersten Rockheads trudelten schon am Mittwoch ein, um einen guten Camping Stellplatz nahe dem Festival Gelände zu bekommen. Am Donnerstag war es dann soweit und die ersten Klänge schallten über den Acker.

Der Donnerstag sollte allerdings nicht leise starten. Begonnen wurde mit einem Bandcontest den Broken Resitance gewannen knapp vor Beyond the Ocean. Danach ging es mit Vollgas auf der Mainstage rund. Ein Highlight jagte das nächste. Human Zoo, Manimal und Elvenking. Ein erstes Wow Erlebnis war dann Tanzwut. Party Pur und Teufel auf der Bühne animierte die Rockheads ohne wenn und Aber. Das Highlight des Abends war aber für die Redaktion Brothers of Metal Schwedisches True Metal Power mit einer guten Mischung aus Klargesang, Solis und Härte.

Der Freitag sollte ein Tag der Superlative werden, denn beim Start von Solace um 12:00 waren schon viele Rockheads auf den Beinen und feierten mit Ihnen wie mit großen, anschließend sollte ein wenig Beschallung für die ganzen Touristen folgen denn Ton Tourismus heizten den Rockheads richtig ein. Neben BRDigung, Kryptos und Leidbild musste man die Jungs von Ost+Front zu den Highlights des Freitags Brunch zählen.

Eine Wahre Explosion ging über die RaS Stage und die Rockheads dankten am Ende Pyogenesis, nach einer Stunde Befeuerung mir harten Klängen, mit langanhaltenden Zugabe rufen. Rose Tattoo zeigten den Besuchern, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und brannten eine Bluesrock Season ab, die seines gleichen sucht. Amorphis zeigte dem Publikum später, was guter klassischer Metal ist. Der geniale Freitag wurde von Eisbrecher dann endgültig abgerundet. Mit „Miststück“, dem Band Lied schlechthin, beendeten sie Ihren Auftritt nach mehr als 90 Minuten und zwei Zugaben

Der Samstag endete Lautstark mit Live Tioz und man muss ja immer da weiter machen wo man am Abend zuvor aufgehört hat. Somit ging es mit Loudstark mit Vollgas weiter. Auf dem Acker waren auch schon viele Rockheads zugegen und ob Ihr mir glaubt oder nicht, einige hatten glaube ich gar nicht geschlafen, denn Sie saßen noch immer an der Stelle wo ich sie abends gesehen hatte. Aber Loudstark waren genau das richtige, um die müden Knochen der Krieger auf Touren zu bekommen.

Auch Arion und Tonloch waren Highlights ohne Frage, aber der Tag war noch lange nicht zu Ende. Auf der RaS-Stage gaben Null Positiv Vollgas und befriedigten das nach Musik lüsternde Publikum mit harten Klängen und einer genialen Show. Mit Caliban sollte es ein weiteres Highlight geben, bevor am Abend es dann richtig abgehen sollte.

Odium überzogen die Bühne mit einem Metal Feuerwerk. Die Jungs gaben auch richtig Gas denn sie mussten den Regen hinfort blasen. Der Abend sollte dann mit Hämatom ein wahnsinniges Highlight erfahren. Optisch Martialisch und gesanglich ein wahrer Genuss für jeden Rockhead. Sie begeisterten das Publikum und am Ende wurden zurecht die Pommesgabeln in die Luft gereckt.

Aber das Ende war noch lange nicht in Sicht, denn das fulminante Ende bescherte dann Airbourne. Frontmann Joel O’Keeffe wirbelt wie ein Düsenjäger über die Bühne. Bei “It’s All for Rock ‘n’ Roll” sieht man die Headbanger Gas geben und nach mehr als 90 Minuten war es dann “Runnin’ Wild” was den Auftritt von Airbourne beendete.

Grim God verabschiedeten dann die letzten Rockheads in Richtung des Campgrounds und wenn man in die Gesichter der Besucher schaute, konnte man viele glückliche Gesichter sehen und einige sangen noch den ein oder anderen Song.

Mit Traditionen soll man nicht brechen

Die Veranstalter von RaS haben in Tradition erneut die ersten Bands für die nächste Ausgabe des Festivals verkündet. 2020 wird das Festival vom 16.-18 Juli 2020 stattfinden. Folgende Highlights sind hierfür bereits bestätigt: Sodom, Kärbholz, Kissin´Dynamite, Stahlzeit. Daher sichert euch frühzeitig ein Ticket, denn die Tickets sind schnell ausverkauft.

Danksagung an die Organisatoren und ehrenamtlichen Helfer

„Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei euch, den geilsten Fans ever“  so Torsten Schmid und Michael Döring. Sie dankten auch den vielen Ehrenamtlichen Helfern die Rock am Stück überhaupt möglich machen.

Auch wir bedanken uns ebenso herzlich bei allen Mitarbeitern, Gewerken und Behörden, die das RaS Open Air mit viel Schweiß und Herzblut möglich gemacht haben. Und natürlich kann kein Festival ohne Musik funktionieren, wir waren begeistert von den großartigen Auftritten der  Bands – auch dafür ein ganz dickes von uns! In unseren Splittern könnt Ihr jeden Tag noch einmal genau nachlesen, da wird auch auf jede Band erwähnt

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