Wacken Gründer erhalten den Verdienstorden von Schleswig Holstein

Foto: picture alliance / Britta Peders all rights reserved

 

Ehre wem Ehre gebührt kann man da nur sagen, denn Thomas Jensen und Holger Hübner haben den Verdienstorden von Schleswig-Holstein verliehen bekommen für das Wacken Open Air, welches schon seid nunmehr 30 Jahren den kleinen Ort Wacken zu einer Großstadt anwachsen lässt. Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein überreicht den Verdienstorden mit folgenden Worten

 „Sie haben Wacken zur Welt-Hauptstadt des Heavy Metal gemacht und haben den Verdienstorden mehr als verdient“, findet Günther. „Sie nutzen die Strahlkraft des Festivals, um auch sozial etwas zu bewegen.“ 

Das Wacken Open Air engagiert sich in vielen Bereichen. So wurde zusammen mit Wacken Opa Günther die Initiative „Lautstark gegen Krebs“ ins Leben gerufen. Während des Festivals können die Besucher Blutspenden und sich typisieren lassen, denn jeder der dort mitmacht hilft andern zu überleben. Für junge Künstler ist die Wacken Foundation da.

Dort engagieren sich neben den Wacken Organisatoren auch andere Musiker, um den Newcomern zu helfen, damit diese irgendwann auch mal auf der Wacken Bühne spielen können. Auch für die Gemeinde Wacken machen die Wackinger sehr viel, so wurde zum Beispiel das marode Schwimmbad dank einer Finanzspritze saniert.

 Auch für Kinder aus sozial schwachen Familien engagieren sich die Macher vom Wacken Open Air. Ihr seht also, dass Wacken mehr als nur ein Festival ist, denn es ist eine Familie. Diese Familie ist nun zurecht mit dem Verdienstorden ausgezeichnet worden.

Back to the Roots

Schaut man mal zurück in die Vergangenheit, dann stellt man fest, dass das erste Wacken 1990 stattfand. 800 Metaler reisten in den Hohen Norden und zahlten zwölf D-Mark für das erste Wacken Ticket. Heute sind es 75.000 Menschen, die das Dörfchen Wacken in eine Kleinstadt verwandeln, denn es sind ja nicht nur die Besucher vor Ort, denn mit den ganzen Helfern befinden sich bestimmt 80.000 Menschen vor Ort.

Thomas Jensen erinnerte sich im Interview mit dem Norddeutschen Rundfunk an die Erstauflage: „Das Festival entstand aus einer Bier-Laune heraus. Ich trat mit meiner Band Skyline immer in irgendwelchen Pleite-Kneipen auf. Und Holger legte im Anschluss als DJ auf. Irgendwann hatten wir die Idee, ein Open-Air-Konzert zu organisieren.“

Man kann nur sagen, gut das Ihr das gemacht habt, denn ohne Wacken wäre die Metal Welt heute bestimmt eine andere. Vielen Dank dafür

 

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