Burning Witches – “Dance With The Devil”

 

Dance With The Devil“  das neue Album der Schweizer Power Metal Hexen von „The Burning Witches“ ist nun auf dem Markt. Das erste Album mit „Laura Guldemond“ als Fronthexe wirkt nicht mehr so bieder wie der Vorgänger „Hexenhammer“ der mehr im Hard Rock Sektor anzusiedeln war. Jetzt hat man für quasi jeden Rock und Metal Geschmack etwas auf das Album gebannt. Die Headbanger unter euch dürften sich über „Lucid Nightmare“ freuen. Kernige Riffs und durch „Lala Frischknecht“ an den Drums wird man immer weiter vorangetrieben. Hinzu kommen giftige Shouts zum Ende der Songs hinzu was den Song richtig genial macht.

Pic by K.Schulze @SBOA 2019. all rights reserved

Der Titelsong „Dance With The Devil“ schlägt in die Kerbe des Hardrocks, was eine gute Abwechslung ist zu dem Feuerwerk zuvor. „Jedes gute Metal Album benötigt auch eine Hymne“. Dieses Cliché bedienen die Mädels mit „Wings Of Steel“ in recht beeindruckender Art und Weise, was aber mehr an Fronthexe Guldemond liegt, denn sie ist das Pünktchen auf dem „i“. „Threefold Return“ ist dann wieder etwas für die Headbanger unter euch. Ein wahrlich anmutig klingender Song ist die Ballade „Black Magic“. Man kommt ein wenig zur Ruhe nach dem ganzen Feuerwerk drumherum. Ein Song der ein Megahit werden und sicherlich als Single die Charts erobern könnte. Das Album endet dann episch mit dem Manowar Cover „Battle Hymn“ bei dem Ross The Boss und Michael Lepond mitwirkten. Es ist natürlich keine eigene Kreation der Hexen aus der Schweiz, doch es rundet das Album ab.

Wilder geht immer

Am Ende muss man festhalten, dass nicht jeder Song ein Highlight ist, aber man braucht ja auch etwas Füllmaterial (z.B. Final Fight, The Sister Of Fate), denn sonst wäre am Ende das Album etwas kürzer und das wäre verdammt Schade, denn auch die Filler sind nicht unbedingt schlecht. „Dance With The Devil“ bietet sehr viele Highlights und mit einer mehr als epischen Ballade ist das Album echt gut. Sicher gibt es viele die sagen das es nicht wild, hart und true genug ist um als Powermetal durchzugehen, aber muss ein Album denn immer nur ein Cliché erfüllen und alles andere ausgrenzen? Dieser Meinung sind wir nicht, denn nur wer über den Tellerrand hinausschaut kann großes Leisten.  Es steckt jede Menge Potenzial in den Metall Hexen aus der Schweiz. Daher gibt es von uns 5/6 Sterne und ein „Hell Yeah, give us more“ mit auf den Weg. Das Album könnt Ihr bei Nuclear Blast im Shop erhalten.

 

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