“Curse Of The Crystal Coconut” – Das Neue Album von Alestorm

Pic by: Elliot Vernon, all rights reserved

 

Leinen Los und Schiff Ahoi. Die schottischen True Pirat Metaller von „Alestorm“ stechen mit „Curse Of The Crystal Coconut“, zusammen mit “Napalm Records“, wieder in See. Ob der Fluch der Kristallkokosnuss die Piraten Metaller zum Sinken bringt, ist mehr als ausgeschlossen. Das Album sprüht wie auch alle anderen Alben wieder nur so voller spaßiger Nummern und nimmt das Piratentum mehr als einmal auf die Schippe ohne dabei musikalisch zu stolpern, denn mit den harten Riffs und den vielen Einflüssen aus den unterschiedlichsten Metal Genres bis hin zum Metalcore haben sie ein breites Spektrum geschaffen aus dem Sie sich immer wieder bedienen und jeden Song zu einem einmaligen Erlebnis machen. So vereint auch das Album Nummer sechs, bei allen Scherzen des Klabautermannes, Power-, Folk. Death- und Black Metal in 11 faszinierenden Songs.

Schon zu Beginn rufen die Metal Piraten mit „Treasure Chest, Party Quest“ zum Mitgrölen auf. Man wird einfach mitgerissen und kann einfach nicht stillstehen bei dieser Nummer. Ein wenig Power Metal und viel Folk Einfluss vereinen sich in „Fannybaws“ und der Refrain ist sehr eingängig und kann somit auf jeder Party mitgesungen werden, auch wenn einem der Rum schon zu Kopf gestiegen ist. Mit „Chomp Chomp“ wird dann auf rustikale Piraten Art der Rum wieder aus dem Kopf geschüttelt. Ein Highlight auf der neuen Scheibe ist definitiv „Zombies Ate My Pirate Ship“ und mit der weiblichen Stimme wird diese Hymne zu etwas besonderem. Ein wenig übertrieben und zu sehr in die komödiantische Richtung rutscht „Shit Boat (No Fans)“ ab. Mit „Pirate Metal Drinking Crew“ reißen die Metal Piraten dann das Ruder wieder herum und steuern in sicherere Gewässer und lassen jeden Freizeit Piraten wieder mitgrölen. „Wooden Leg Pt. 2 (The Woodening)“ erinnert am Anfang irgendwie an die 8-bit Final Fantasie Zeiten und könnte als Titeltrack für ein solches Videospiel dienen, wenn man rein von der Melodie ausgeht. Piraten kapern immer wieder fremde Schiffe und so haben sie die schottische Ballade „Henry Martin“ erfolgreich neu interpretiert.

Alles in allem ist das neue Album ein durchweg stabiles Album. Zwar gibt es an der ein oder anderen Ecke ein paar Schwachstellen, welche allerdings durch die Gute Laune übertüncht wird. Die Mannen um Captain Christopher Bowes wissen was Sie da machen und der Spaß steht an erster Stelle. Immer wieder kommen ein paar Überraschungen zu Tage, die man so nicht erwartet hat. Daher bekommt das Album von uns 5/6 Punkte und ein „Schiff Ahoi“ mit auf den Weg

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