Die Wilde Jagd – Das neue Album von Asenblut

 

Die deutschen Viking-Metaller von Asenblut haben nun das dritte Album „Die Wilde Jagd“ via AFM Records auf den Markt gebracht und beweisen, dass Sie sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt haben. Die klassischen Metal Elemente sind deutlich besser mit den Melodic Death Metal Elementen verwoben und die Growls von Frontmann Tetzel sind deutlich besser geworden.

Schon der Titeltrack zeigt auf, dass man sehr viel Wert auf die Gitarrensounds und die tiefe, growlende Stimme von Frontmann Tim „Tetzel“ Schmidt gelegt hat. „Codex Gigas“ beginnt sehr hart und geht nach vorne los und schwenkt dann wieder in einen melodischen Teil hab. Der Refrain ist trotz der tiefen Growls deutlich zu verstehen und sorgt für einen „Raise Your Fist“ Moment. Klassischen Viking Metal erwartet einen mit „Irminsul“. „Drachentöter“ ist ein gelungener Abstecher in den Melodic Death Metal. Ein wenig Thrash Metal und etwas für alle Headbanger ist dann „Weder Gott Noch Könige“. Zum Ende stolpert dann etwas „Wolfshunger“ vor sich hin, denn die Wechsel sind nicht so passend und lassen den Song etwas abschmieren. „300“ reißt einen aber dann wieder voll mit. „Seite an Seite“ überzeugt durch mächtige Riffs und die gut eingeflochtenen Screams.

Wenn man das Album Revue passieren lässt, dann ist es im Vergleich zum Vorgänger „Berserker“ (2016) ein deutlicher Schritt nach vorne. Allerdings stellt man an der einen oder anderen Seite fest, dass man etwas zu sehr versucht hat sich an „Amon Amarth“ zu orientieren. Auch hat die Stimme, um Frontmann Tetzel, noch mehr zu bieten als er bisher bewiesen hat, denn es war wie vorher angesprochen ein mächtiger Schritt nach vorne. Sauber ausgearbeitete Melodien und harte, mächtige Riffs treiben einen immer weiter nach vorne und nach 52 Minuten ist das Album zu Ende. Der ein oder andere Song ist etwas zu lang. Das Album ist sehr abwechslungsreich und gleicht das Manko der Überlänge wieder aus. Schlussendlich gibt es von uns 4/6 Punkte und ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg,

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