Grave Digger – “Fields Of Blood”

 

Seit 40 Jahren stehen die Metaller von Grave Digger auf den großen Bühnen und liefern immer wieder grandiose Alben. Mit Album Nummer 19 ist Ihnen wieder ein großer Wurf gelungen. „Fields Of Blood“ reiht sich ein in die vielen Alben und ist in den Top Five der erschienen Alben der Totengräber anzusiedeln. Jeder verbindet die Mannen rund um „Chris Boltendahl“ mit Schottland und den Geschichten rund um die Schottischen Kriege, die gegen England gefochten wurden. Daher stecken viele Metalheads Grave Digger auch in eine Schublade wo drauf steht „Wie Immer“. Wer aber alle Alben gesammelt hat der weiß aber das Grave Digger sich immer wieder verändert aber niemals die Wurzeln vergessen haben. So wurde auch bei Fields Of Blood wieder das Thema Schottland in Angriff genommen. Ein wenig greifen wir schon jetzt vorweg, wenn wir sagen, dass das Album alle Erwartungen mehr als Übertroffen hat.

Mit dem Opener „The Clansman Rising“ und den Dudelsäcken weiß ein jeder im Vorfeld wo die Reise hingeht und dass man bei Live Auftritten einen Kilt tragen muss. „All For The King“ klingt ein wenig wie „The Dark Of The Sun“, was aber keine Kritik ist. Zu den Mega Highlights gehört definitiv „ Lions Of The Sea“, denn mit einem mehr als eingängigen Refrain und den harten Riffs die einen immer wieder vorantreiben, könnte man diesen Song als Single auf den Markt bringen und hätte damit einen Megaerfolg. „Freedom“ wechselt immer wieder zwischen harten Riffs und ruhigen Passagen hin und her und macht den Song einfach zu etwas besonderem. Die Ballade „Thousand Tears“ zeigt das auch Chris Boltentdahl stimmlich mehr draufhat als immer nur grobe Töne zum Besten zu geben. Unterstützt wird er durch Noora Louhimo, Frontfrau bei Battle Beast, deren Stimmfarbe einfach genial ist und den Song auf ein anderes Level befördert. Ein wahrer Genuss ohne Wenn und Aber. Nach dieser Verschnaufpause geht es dann mit „Union Of The Crown“ wieder in die Vollen. Eine geniale dreifach Kombination leitet „Gathering Of The Clans“ perfekt ein. Die harten Riffs, werden kombiniert mit Chören und die Dudelsäcke ebenen dann den Weg für „Babarian“ welcher für die Headbanger und Stampfer unter euch ein wahres Fest ist. Mit den Dudelsäcken wird man dann auf die „Fields Of Blood“ geführt und verweilt dort gute 10 Minuten lang. Mit „Requiem For The Fallen“ gedenkt man am Ende der vielen gefallenen Soldaten in den harten Schlachten zwischen Schotten und Engländern.

Wir hatten schon vorweggesagt, dass das Album einfach genial ist. 40 Jahre und kein bisschen leiser oder langweiliger präsentieren sich die Metaller von Grave Digger. Kein Song schwächelt, kein unnötiges Füllmaterial. Ein paar Überraschungen hat das Album auch im Gepäck. Die Ballade ist großartig ausgearbeitet und bietet einen Moment, um Luft zu holen. Live werden viele Songs einfach mega klingen und jeden Metalhead in wahrste Verzückung versetzen. Daher kann man nur sagen, gelungen. Von uns gibt es daher 6/6 Punkte und ein „Yes, Yes, Yes“ mit auf den Weg.

 

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