Lamenting Of The Innocent – Das neue Album von “Sorcerer”

 

Die schwedischen Epic Metaller von “Sorcerer” haben Ihr neues Album „Lamenting Of The Innocent“ über „Metal Blade/Sony“ auf den Markt gebracht. Schon der Vorgänger „The Crowning Of The Fire King“ aus dem Jahre 2017 bewies, dass die Mannen um Frontmann Anders Engberg sich weiterentwickelt haben und nicht nur im Doom-Metal zu Hause sind. Schon damals bewiesen Sie, dass man den Melodic Metal sehr gut mit dem traditionellen Heavy Metal vereinen und dazu ein gewisses Maß an Doom-Metal einfließen lassen kann. Dies zeigt sich nun auch auf dem neuen Langeisen.

Nach dem kurzen Intro „Persecution“ wird das Album mit „The Hammer Of The Witches“ eröffnet und man ist sofort überrascht mit welcher Geschwindigkeit die Mannen um Frontmann Anders Engberg zur Sache gehen. Großartige Riffs wurden eindrucksvoll mit den Background Growls vereint und machen den Song schon zu Beginn zu einem Highlight auf dem neuen Langeisen. Der Titelsong ist dann aber gleich ein fettes Kontrastprogramm. Beginnend mit dem Hintergrund Gemurmel und den schweren Sounds, getrieben von den Drums steuert man direkt in den Doom-Metal Bereich. Dank des atmosphärischen Aufbaus des Songs, begeistert auch der Titeltrack schon beim ersten Hören. „Where The Spirits Die“ ist ein konzeptioneller schwerer Brocken, welcher aber durch den eindrucksvoll eingebauten Refrain etwas eingängiger ist.

Eine kleine Überraschung ist dann „Deliverance“, bei der Johan Langquist (Candlemass) als Gastsänger mit dabei ist. Gemeinsam wurde dadurch eine Eindrucksvolle Ballade geschaffen, welche eine komplett neue Seite der schwedischen Metaller zeigt. Mit „Age Of The Damned“ geht es dann wieder eindrucksvoll in den Doom-Metal Bereich. „Condemned“ ist dank des Chores am Anfang und der Gitarrensounds ein mehr als epischer Song. „Dance With Devil“ beeindruckt durch die harten Riffs und dem passenden Chorgesang. Am Ende wartet dann die Beeindruckende Hymne „Path Of Perdition“ auf einen. Es wird über die Dauer des Songs eine eindrucksvolle Atmosphäre aufgebaut, welche durch den Gesang von Anders Engberg noch verstärkt wird.

Wenn man das Album durchhört, dann merkt man gar nicht, dass es etwas über 60 Minuten gedauert hat. Die Songs sind trotz ihrer Länge sehr abwechslungsreich und zeigen das Sorcerer mit „Lamenting Of The Innocent“ ein durchaus Eindrucksvolles Album geschaffen haben. Man hat sich weiterentwickelt und noch mehr Wert auf die Melodischen Aspekte und das Songwriting gelegt. Das Album hat einige Überraschungen, mit denen man so nicht rechnen konnte. Wenn man alle Alben betrachtet dann ist das neue Langeisen bisher das beste was die schwedischen Epic Metaller veröffentlicht haben. Daher gibt es von uns für das neue Langeisen 6/6 Punkte mit auf den Weg.

Print Friendly, PDF & Email

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*