Tomorrow We’ll Be Gone – Das neue Album von “The Space Octopus”

 

Die spanischen Progressiv-Metaller von „The Space Octopus“ haben Ihr fünftes Studioalbum „Tomorrow We’ll Be Gone“ über Art Gates Records auf den Markt gebracht. Für viele in Europa ist die Band noch nicht so sehr bekannt, doch was das drei spanischen Metaller bisher geliefert haben, kann sich durchaus sehen lassen. Das neue Album zeigt, dass ich die Band deutlich weiterentwickelt hat, was sich in den Songs sehr deutlich zeigt.

Schon der Opener zeigt, wie sehr man auf die Gestaltung des Songs geachtet hat. Die Gitarren Riffs vereinen sich wunderbar mit dem Bass und die Drums treiben einen sanft an. Der Song wird langsam immer härter und ist schon zu Beginn ein Highlight auf der neuen Scheibe. Ein wenig experimenteller zeigen sich die drei Metaller dann mit dem Titeltrack, welcher durch die Synth. Sounds am Anfang etwas aufgelockert wird und eher eine eingängige Rocknummer ist. Wenn man die Augen schließt und dabei „Only The Brightest Stars“ hört, merkt man wie sphärisch dieser Song eigentlich ist. Ein kompletter Kontrast zu allen andern Songs auf dem Album bietet dann „Paralyzed“ welcher durch die ruhige Musik bestimmt wird. Wieder flotter geht es dann mit „Involved“ zur Sache. Griffige Gitarrensound treiben einen dank der Stimme von Frontmann Dann Hoyos weiter voran. Am Ende erwartet einen mit „React“ wieder eine Rockige Nummer mit genialen Gitarrenriffs.

Mit einer Spieldauer von 41. Minuten ist das Album weder zu lang noch zu kurz. Man hat sich musikalisch deutlich weiterentwickelt aber sich ein wenig vom Progressiv-Metal verabschiedet und ist eher in die Hardrock Ecke gedriftet. Die Songs sind sehr eingängig, doch wenige verbleiben einem auch im Gedächtnis. Das Album ist sehr Abwechslungsreich und die Songwriting ist exzellent. Hier und da erinnern die Songs aber an die Zeit der 90-er Jahre Hardrock Sounds von Bon Jovi oder Aerosmith, was allerdings kein Manko ist. Schlussendlich gibt es von uns 4/6 Punkte mit auf den Weg.

 

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