The Ghost Inside – Bassist Jim Riley wegen rassistischer Äußerungen gefeuert

 

Wenn man die Geschichte der Hardcore Mannen von „The Ghost Inside“ betrachtet, dann ist es eigentlich ein Wunder, das es überhaupt noch ein Album gibt. Der schwere Busunfall im Jahre 2015 kostete den Tour Fahrern der Band das Leben und Drummer Andrew Tkacyk verlor sein Bein. Jetzt wurde das neue Album angekündigt und es schien, dass alles wieder in gewohnte Bahnen gelenkt wird. Doch Ereignisse der Vergangenheit lassen sich schwer abschütteln. So bestätigten sich die Gerüchte, fünf Jahre nach dem Unfall, dass Bassist Jim Riley einen der Fahrer rassistisch beleidigt hatte. Twitter Posts von Riley selbst bestätigten die Vorwürfe. Die Band zog daraufhin die Reißleine und feuerte den Bassisten. Über die sozialen Medien teilte die Band dies mit und gab ein klares Statement ab:

The Ghost Inside wurde aus einer Szene des Vordenkens, Verstehens und Fortschritts geboren. Unsere Musik und Botschaften handelten immer von Hoffnung und davon, das Licht am Ende des Tunnels zu finden. Rassismus und Bigotterie jeglicher Art ersticken diese Reise des Lichts. Es schließt und sperrt Türen zu, die aufgebrochen werden müssen. Wir haben uns entschieden, uns von unserem Bassisten Jim Riley zu trennen. Während wir die ausgesprochenen Worte nicht unmittelbar aus seinem Mund gehört haben, haben wir Gemurmel von dem Vorfall gehört.

KOOPERATION

 

Zu der Zeit dachten wir, es wäre nur ein Gerücht, aber es verletzte eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die wir zusammenbringen sollten. Wir hätten damals schon den Mund aufmachen und tiefer graben sollen, aber wir taten es nicht. Wir gestehen ein, dass wir geschwiegen haben. Doch wir bilden uns selbst und wachsen und lernen als Individuen. Als Band wollen wir hier klarstellen, dass wir Rassismus total verdammen und die schwarze Gemeinschaft in ihrem Kampf gegen systematischen Rassismus unterstützen.“

Die Band zeigt damit mehr als deutlich, dass man im Kampf gegen Rassismus klare Kante zeigen muss und keine Toleranz dulden darf.

 

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