Providence – Das neue Album von “Ulthar”

 

Die Amerikanischen Death Metaller von Ulthar, nicht zu verwechseln mit den deutschen Black Metallern von Ultha, haben nun Ihr neues Album „Providence“, welches über 20 BUCK SPIN in die Plattenregale gelangt ist, veröffentlicht.

Wie mit einem Vorschlaghammer reißen die Jungs aus Kalifornien schon mit dem Opener „Chum“ alle Wände ein. Die erste Überraschung erwartet einen dann mit „Undying Spear,“ denn das Intro und die orientalischen Klänge sind lassen einen Aufhorchen, bevor es dann zum Ende hin wieder mit Vollgas in die Vollen geht. Passend zum Sound sind auch die Growls eher Dezent gesetzt und sind wie kleine Nadelstiche in diesem kunstvollen Meisterwerk gesetzt worden. Der Titeltrack hat sehr schöne Tempi Wechsel und steigert sich zum Ende hin immer mehr durch die in Szene gesetzten Riffs. Im Vergleich mit anderen Death Metall Scheiben, wirkt das Album der Mannen von Ulthar eher verspielt und filigran, was ein wenig den Staub von dem Genre des Death Metalls wegwischt. Allerdings sind nicht alle Songs so stark wie die genannten und wird auch ein wenig die Anfangs geschaffene Atmosphäre auch wieder ein Stück weit zerstört.

Alles in allem ist das Album am Ende doch sehr erfrischend und zeigt, dass man nicht nur stumpf immer das wiederholen muss, was andere Vormachen. Man hat sich beim Songwriting sehr viele Gedanken gemacht, um zu zeigen, dass man auch mit eine wenig Experimentierfreude ordentliche Atmosphären schaffen kann. Es gibt einige Überraschungen was das Album am Ende nicht langweilig macht. Die Riffs vermischen sich Größtenteils sehr gut mit den leicht treibenden Drums und dank der gut eingebauten Growls ergibt sich am Ende ein sehr gutes Gesamtbild. Das Artwork des Albums ist gelungen und passt sehr schön zum Aufbau des Albums. Daher gibt es von uns 5/6 Punkte und ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg.

 

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