The Second Sun – Das neue Album von “Aurium”

 

Das dritte Album „The Second Sun“ der serbischen Symphonic-Metaller von „Aurium“, was im lateinischen „Ohr“ bedeutet, ist über Art Gates Records in den Plattenläden gelandet. Der Opener „Asylum“ wartet mit einer Kombination von harten Riffs und einer beeindruckenden Dragica Maletié auf, deren Stimmfarbe brillant ist. „Leaden Skies“ kombiniert Opernartige Gesangspassagen mit harten Riffs, was den Song sehr angenehm macht. Mit der Zweifachkombination bestehend aus „Dead Landscapes“ und „Garbage Eater“ wird die Nackenmuskulatur schon sehr beanspruchet. „Phasianidae“ und „Nodus“ erinnern sehr an ein Heldenepos. Am Ende erwartet einen mit „The Silent Wake“ ein wahres Highlight. Sehr schöne Tempi Wechsel und die wandelbare Stimme von Dragica vermischen sich mit den treibenden Riffs zu einer Kombination die einen einfach mitreißt. Der Bonustrack „Son Of The Morning Star“ ist der Endgültige Beweis, dass Sängerin eine mehr als beeindruckende Stimme hat.

Alles in Allem war das Album etwas für das Ohr. Man hat sich Gedanken gemacht beim Songwriting und bei der Ausgestaltung der Songs. Viele schöne Wechsel in den Songs lassen keine Langeweile aufkommen. An der ein oder anderen Stelle drückt die Stimmgewalt von Dragica einen förmlich an die Wand. Es gibt schöne Passagen, in denen man die Haare ein wenig durch die Luft fliegen lassen kann. Es gibt hier und da eine kleine Überraschung, doch diese sind insgesamt etwas zu wenig. Daher muss man auch sagen, dass wenn man die Sängerin einmal herausnimmt, dann ist es nichts, was man nicht schon einmal gehört hat. Gesamt ist es am Ende dann eine durchweg solide Symphonic Metal Scheibe, welche in einer Plattensammlung nicht fehlen darf. Von uns gibt es daher 4/6 Punkte mit auf den Weg.

 

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