Rex – Das neue Album von “Vampire”

 

Mit Ihrem dritten Album „Rex“ gehen die schwedischen Mannen von „Vampire“ ins Rennen. Düsterer Horror Thrash Metal vom feinsten was einem mit dem neuesten Machwerk entgegenschlägt. Knappe vierzig Minuten ist das neue Album lang und ohne etwas vorweg zu nehmen, genau richtig in der Länge.

Dracula wäre stolz

Die fünf Schweden machen aber, wenn man es genau betrachtet, nichts neues. Warum sollten Sie auch, denn das was Sie mit Scheibe Nummer drei präsentieren ist einfach eine geniale Mischung aus allen möglichen Einflüssen jeden Metal Genres, das man am Ende keine Definition finden kann, um das Album in seiner Gesamtheit einem Stil zuzuordnen. Wer das letzte Album „With Primal Force“ gehört hat, weiß was gemeint ist.

Die Zitate im Opener „Perlusion“ sind ein bekanntes Stilmittel der schwedischen Horror Thrasher und leiten den Titeltrack „Rex“ wunderbar ein, welcher mit griffigen Riffs ein wahres Fest für jeden Metaller ist. Mit „Wiru-Akka“ gibt es wieder eins auf das Fressbrett und die Wall Of Death Jünger werden diesen Song Live verehren. Perfekte Riffs und ein Crossover aller Genres erwartet euch dann in „Pandemoni“, welches musikalisch auf einem sehr hohen Niveau liegt und zusammen mit „Rekviem“ das Mega Highlight auf dem Album ist. „Anima“ kommt dagegen mit seiner düstern und morbiden Art schön schaurig daher und verbreitet ein gewisses „Resident Evil“ Feeling.

„Rex“ – Mehr als Solide

Man kann sagen, dass das Album Nummer drei der Schweden wieder fast perfekt ist. Hier und da schwächelt das Album zwar ganz minimal, doch das fällt einem nur beim mehrfachen Hören auf. Die Länge ist perfekt und auf unnötiges Füllmaterial wurde verzichtet. Weniger ist am Ende mehr und es hat den Anschein als wäre das Album auf dem Zeichenbrett entstanden, denn jeder Tempi Wechsel ist genau getimed, die Stimmung wird meisterlich aufgebaut und der Spannungsbogen zur richtigen Zeit aufgelöst. Daher bekommt die Nummer drei, „Rex“, von uns 5/6 Punkte und ein Hell Yeah mit auf den Weg.

 

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