Bring Out Your Dead – Das Debütalbum von „Bring Out Your Dead“

 

Die spanischen Metaller von „Bring Out Your Dead“ haben Ihr selbstbetiteltes Debütalbum via Art Gates Records auf den Markt gebracht. Das Sieben Song starke Album ist ein Genre übergreifendes Album, welches viele frische Elemente mit in die Songs einbaut.

Zuviel der Experimente?

Macedonia“ beginnt mit einem ruhigen Intro und gibt dann richtig Gas bevor ein akustischer Break in den Song eingebaut wurde der einen etwas zur Ruhe kommen lässt, um danach wieder Vollgas zu geben. Der Song vom Aufbau sehr gut gestaltet aber dennoch sehr Komplex. „In The Blink Of A Snake’s Eyes“ zeichnet sich durch die verschiedene Sänger und Stimmfarben aus, welche durch die schweren Riffs unterstützt werden. Die Band spielt sehr schön mit den Gitarrensounds und entwickelt somit ein echtes Highlight auf der Scheibe. „Mad Girl´s Love Song“ überrascht dann etwas, denn man hat nur eine sanfte Untermalung durch Gitarrensounds, wenn die Sänger leise Worte murmeln. „90“ geht nach einem kurzen Intro wieder steil. Tempi Wechsel treiben den Song immer weiter voran. „Кот Бегемот“ (was auch immer) ballert richtig los und wirkt im Vergleich zu den Vorangegangen Songs eher aggressiv. Screams wurden in dieses Geflecht von Gitarrensounds eingewoben und harmonieren mit den Melodien sehr schön. Das Monster auf dem Album ist „Rain Over Fire“ welches sich über 14 Minuten erstreckt. Wieder werden rauer Gesang und Gitarrensounds mit sphärischen Sounds gemischt, die am Ende nach und nach auslaufen, bevor dann vier Minuten gar nichts mehr zu hören ist.

Was bleibt am Ende übrig?

Musikalisch betrachtet ist das Album ein Kunstwerk in sich. Man hat sehr viele Einflüsse aus allen Genres einfließen lassen, doch für den normalen Höhrer ist es an der ein oder anderen Ecke einfach zu viel der Experimente. Man wollte vermutlich jedem Höhrer etwas bieten und das geht meistens leider schief. Das Album erweckt einfach den Eindruck als wäre es nicht für die breite Masse geschrieben worden, sondern für die Band selbst. Dass die Jungs etwas drauf haben ist ganz klar erkennbar, denn fast jede Note sitzt wie eine eins, doch durch den wilden Crossover Mix hat man das Debüt leider etwas neben alle Zielgruppen gesetzt. Sicher wird es den ein oder andern Liebhaber geben, der das Album in sein Herz schließen wird, aber leider nicht die breite Masse. Insgesamt gibt es von uns 2/6 Punkte und ein „Vielleicht beim nächsten Mal“ mit auf den Weg.

 

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