From A Dying Ember – Das neue Album von Falconer

 

Nach sechs Jahren kommt nun mit „From A Dying Ember“ endlich wieder ein Album der schwedischen Melodic-Metaller von „Falconer“ auf den Markt. Das achte Album brilliert wieder einmal durch den eindrucksvollen Gesang von Mathias Blad und die genialen Gitarrenriffs von Stefan Weinerhall. Ohne viel vorweg zu nehmen, aber die Erfolgsstory des dynamischen Duos setzt sich auch auf dem achten Album fort.

Alles beim Alten

Auf der achten Scheibe hat sich nicht viel verändert und es bleibt vieles bei dem was man vorher schon gemacht hat. Die minimalen Veränderungen sind kaum merklich spürbar, doch man hat sich mehr darauf fokussiert große Melodien zu verfassen. Als beste Beispiele kann man dafür „Testify“ oder „Redeem And Repent“ heranziehen, die dank des Gesangs und der Riffs gepaart mit der Melodie eindrucksvoll daherkommen. Die galoppierenden Rhythmen reißen einen direkt mit und hinterlassen mit „Bland Sump Och Dy“ einen bleibenden Eindruck, was auch an der schwedischen Sprache liegen kann. Auch binden sie wieder Akustikinstrumente mit in die Songs ein, was „Garnets And A Gilded Rose“ zu einem bemerkenswerten Song macht. Den Rückblick in eine längst vergessene Zeit der Ritter und Barden liefert der Opener „Kings And Queens“. Trotzt das fast alles beim Alten bleibt, gibt es hier und da eine kleine Überraschung. So ist der Einsatz der Hammond Orgel in „Thrust The Dagger Deep“ eine geniale Idee gewesen, denn es wertet den Song um etliches auf. Das experimentelle „Rapture“ passt allerdings nicht ganz in das Album Konzept hinein und wirkt sehr fremd. Einzig die perfekte Gitarrenarbeit lässt den Song als Teil des Albums zu.

Ist „Keine“ Veränderung am Ende auch gut?

Nicht vieles hat sich verändert und es bleibt so gut wie alles beim Alten. Am Ende kann das Album leider nicht ganz überzeugen, denn es sind einige Songs als reines Füllmaterial hinzugefügt worden, welche man durchaus hätte weglassen können. Ein wenig Moderne sollte auch bei den Alben erlaubt sein, denn lieber auf Qualität achten als die Quantität in den Vordergrund zu schieben. Als bestes Beispiel kann man dafür „Fool`s Crusade“ nennen, denn dieser Song ist wie eine bleiernde Ente, die nicht richtig aus dem Quark kommt. Das Album ist aber in seiner Gesamtheit nicht schlecht, allerdings bleibt es wie alle Alben hinter dem Debütalbum zurück, was schade ist. Von uns gibt es daher 4/6 Punkte mit auf den Weg.

 

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