Of Angels And Snakes – Das Debütalbum von „Goblins Blade“

 

Das Debütalbum „Of Angels And Snakes“ der deutschen Metaller von „Goblins Blade“ ist nun im Handel und wir haben einen kritischen Blick auf diese bis dato vom Namen her unbekannte Band geworfen. Wenn es um die Namen und Geschichten der einzelnen Mitglieder in der Band geht, dann findet man eine bunte Mischung aus der Vergangenheit. Frontmann „Jörg M. Knittel“ gehörte zu Sacred Steel, Bassist „Roberto Palacios“ gehörte zu Chinchilla, Schlagzeuger „Claudio Sisto“ zu Mystic Prophecy, Gitarrist „Claudio Enzler“ zu Sacrificium und Sänger „Florian Reimann“ zu Destillery. Musikalisch gesehen eine bunte Mischung der Vergangenheit. Doch wer meint, dass es angestaubter Metal ist den die Mannen um Jörg M. Knittel präsentieren, der geht fehl. Das Album ist energiegeladen und bringt jede Menge Power rüber.

Old + New = Awesome

Der Opener „Snakes From Above“ zeigt gleich was einen auf dem neuen Langeisen erwartet, denn nach einem kurzen Intro geht es mit Vollgas voraus. Zwar muss man sich erst an die Stimme von Sänger Florian Reimann gewöhnen, aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Der Song legt aber direkt offen, wohin die Reise in dem Album geht. „Blink Of An Ey“ brennt ein Feuerwerk an Gitarrenriffs ab, was es in sich hat. Das erste Highlight wird einem dann mit „Final Fall“ um die Ohren geschossen. Ein perfekter Song für alle die Ihre Haare fliegen lassen und die Faust nach oben recken wollen. „Utopia“ fördert dann sehr viele Einflüsse von Sacred Steel ans Tageslicht, was aber dank der vielen Einflüsse aus der amerikanischen Metal-Szene den Song zu einem mehr als gelungen Werk macht. Etwas epischer wird es dann mit „When The Night Follows The Day“. Diese kleine Ruhepause ist nach dem Feuerwerk auch nötig, denn die Nackenmuskulatur wurde bis zu diesem Song doch schon sehr beansprucht. „The Bell Is Broken“ schlägt klar in die Kerbe des „Wahren Metals“ und wird auch jeden Anhänger dieser Szene in Versuchung führen die Die Faust zu recken und laut mitzusingen. Am Ende gibt es mit „Call For Unity“ ein weiteres Highlight, denn dir treibende Drums gepaart mit genialen Gitarrenriffs hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Maximale Punktzahl knapp verfehlt

Das Album ist zwar kein überwältigendes Erlebnis was einen nicht mehr los lässt, aber man hat sehr viel richtig gemacht. Das Füllmaterial wurde auf ein Minimum reduziert und die Songs sind nicht zu lang. Die Songs wurden gut ausgeschmückt mit kleinen Solis, ohne dabei zu übertreiben. Zwar zündet der ein oder andere Song nicht beim ersten Hördurchgang doch wenn man das Album mehr als einmal hört, wird man am Ende auch die anfänglich als Rohrkrepierer eingestuften Songs lieben. Jetzt muss man sehen, was die Mannen von Goblins Blade auf der Bühne abliefern, wenn Corona es wieder zulässt. Das Album bekommt aber von uns 5/6 Punkte und ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg.

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