Whore Of Babylon – Das neue Album von Silent Assassins

 

Wenn Musik sich um ein geschichtliches Thema dreht, dann wird es immer wieder spannenden, wie alles am Ende zusammenpasst. So hat Mike Leopold, welcher ja bekannterweise der Kopf von Symphony X ist, das dritte Album „Whore Of Babylon“ für „Silent Assassins“ komponiert und etwas geschaffen, was dem geschichtlichen Hintergrund gerecht wird.

Lahme Ente oder Speedy Gonzales

Der Opener „Dracul Son“ ist dank der genialen Gitarren Riffs ein guter Einstieg in das neue Album. Hinzu kommt eine Melodie, die mit eingeflochten wurde, die jeden Metalhöhrer mit auf diese interessante Reise ins alte Babylon nimmt. Wer es dann etwas härter mag, für den ist „Ides Of March“ genau das richtige. Die Geschichte wird einem dank einer wilden Achterbahnfahrt sehr schmackhaft gemacht und ist einfach ein Genuss für jede Hörwindung. Ein wenig experimenteller kommt dann „Tell Tale Heart“ daher. Viele unterschiedliche Tempi, Breakdowns und ein etwas merkwürdiger Start machen den Song zu einer russischen Babuschka. „Night Of The Long Knives“ gönnt einem das erste Mal eine kleine Pause, um etwas Luft zu holen, nach all den harten Klängen. Es ist ein Song der gute Laune verbreitet und einfach Spaß macht beim Hören. Wie der Name schon sagt ist „Champion“ eine absolut geniale Nummer. Die Stimme der Sängerin ist beeindruckend und verleiht dem Song noch mehr Ausdruck. Es läuft einem richtig ein Schauer über den Rücken, wenn man den Song bis zum Ende hört. Diese ruhigen Passagen sind aber die einzigen Möglichkeiten, um etwas zu verschnaufen, denn mit „Ironborn“ geht es gleich wieder richtig zur Sache. Vollgas voraus und das mit einer eindrucksvollen Melodie. Den epischen Schlusspunkt setzt dann „Power Of Steel“ welcher jeden, der es am Anfang noch nicht war, zu einem Fan machen könnte, denn es steckt jede Menge Energie in diesem Album, was man Anfangs nicht erwarten konnte.

 Kann „Whore Of Babylon“ am Ende überzeugen?

„Whore Of Babylon“ ist eine echte Überraschungskiste, die man so nicht erwarten konnte. Man hat das schwere Thema aus längst vergangener Zeit nahezu perfekt umgesetzt. Viele Höhen und Tiefen, etwas freudig und überschwänglich, um dann wieder härter zu werden. Das Songwriting und die Melodie inklusive dem Gesangmachen das Album zu einem grandiosen Meisterwerk. Einige Songs brauchen zwar etwas bis man warm wird, doch bei mehreren Durchgängen wird einem klar, wie genial diese Songs aufgebaut sind. Daher gibt es von uns 6/6 Punkte und ein „Gut Gemacht“ mit auf den Weg.

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