Der Teufel spielt den Rock ’n’ Roll – Das neu Album von “Rockenbolle”

 

Das neue Album „Der Teufel spielt den Rock ’n’ Roll“ der Hamburger Jungs von “Rockenbolle” ist wieder ein gelungenes Werk. Wie immer macht es Ende die Mischung. Diese Mischung ist Kay, Krille und Olli einfach gut gelungen ohne Zuviel am Anfang zu verraten.

Schunkelmusik? Nein Danke

Der Opener „Fear in my Balls“ fetzt schon gleich zu Beginn richtig los und macht Lust auf mehr. Die Gitarrenriffs sitzen einfach und dank Kay an den Drums wird man richtig schön angetrieben. „Rock Bitch“ ist ein klassischer Rock Song, der in gewisser Weise an den Stonerrock von Airbourne erinnert.  Der Titeltrack präsentiert sich in einem klassischen Rock ’n’ Roll Gewand und dieses Mal in deutscher Sprache, was nach den ersten beiden Songs eher überraschend war. Mit „Peacemaker“ zeigt Krille, dass er perfekt in die Saiten greifen kann. Ein wenig Punkrock gibt es dann mit „Jenseits der Stille“ auf die Ohren. Ein richtiges Rock n‘ Roll Feuerwerk brennen die Jungs aus Hamburg dann mit „Bestie Mensch“ ab. Das die Jungs den Rock ’n’ Roll leben spürt man in jedem Song und das beste Beispiel dafür ist „Nothing is Real“. Mit „R.A.M.O.N.E.S“ wird dann nach 33 Minuten ein genialer Schlusspunkt gesetzt.

Ist das noch Punkrock?

Wenn man das Album gesamt betrachtet, muss man sagen, dass es kaum Schwächen aufweist. Zwar ist nicht jeder Song ein Hit, doch überwiegend kann man sagen, dass bis auf „Überschallblues“ und „Nicht dein Tag“ jeder Song einem richtig ins Ohr geht. Das Album ist nicht zu lang und durch die unterschiedlichen Stile wird einem nicht wirklich langweilig. Punkrock ist es allerdings am Ende nicht mehr wirklich, sondern eher Rock n‘ Roll mit ein wenig Hardrock Einfluss. Der Punkrock ist kaum mehr spürbar. Ob diese Entwicklung am Ende gut ist, müssen die Fans draußen entscheiden. Von uns gibt es aber 5/6 Punkte mit auf den Weg.

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