Skeleton – Das Debütalbum von “Skeleton”

 

Eine interessante Mischung präsentieren die Newcomer „Skeleton“ mit Ihrem gleichnamigen Debütalbum “Skeleton”, welches nun auf dem Markt ist. Ein Kessel buntes, dessen Hauptzutat der Black Metal ist. Um Ihre Suppe richtig zu würzen haben sie noch ein paar Elemente aus dem Punkrock und dem Thrash-Metal in den Kessel geworfen und dadurch eine recht gute Mischung hinbekommen. Einzig der Name der Band und des Albums sind etwas irritierend, denn es gibt ja schon ein paar Bands, die denselben Namen tragen was durchaus zu Verwechslung führen kann. 

Wilde Mischung mit Hand und Fuß

Mit Ihrem Opener „Skeleton“, ohne dass Ihr jetzt denkt die haben sie nicht mehr alle, gehen die Mannen von Skeleton gleich richtig in die Vollen. Die Gitarrenriffs treiben einen in Kombination mit Drummer Victor fett an und die Punk-Elemente sind in das Black Metal Geflecht perfekt integriert. Auch „The Sword“ ist eine wilde Fahrt auf der Achterbahn, bei der man hin und her geschüttelt wird. Etwas mehr Punkrock bekommt man dann mit „Ring Of Fire“ um die Ohren gefeuert. „Taste Of Blood“ ist ein Mixer, in dem alles was es an Genres gibt, durcheinander gewirbelt wird. „Catacombs“ ist ein richtig fieser und eher dem Black Metal zugewandter Song, als alle Tracks zuvor und ist ein absolutes Highlight.

Nicht Übel sprach der Dübel und verschwand in der Wand.

Wenn man alles betrachtet dann ist, das Debütalbum „Skeleton“ nach 2 EP´s ein gelungener Genreritt. Gute Riffs, gepaart mit Shouts und Screams die mit den Drums einen immer wieder antreiben und keine Langeweile aufkommen lässt. Es gibt kaum eine Schwächephase und kein Song ist zu viel auf dem ersten Langspieler. Insgesamt ist das Album ist eine gute Mischung und zeigt, dass die texanischen Jungs von Skeleton einiges draufhaben. Einzig der Name der Band, des Albums und des Openers sind ein wenig verwirrend und deuten einen Wortwitz an.  Daher gibt es von uns 5/6 Punkte für das Debütalbum mit auf den Weg.

 

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