ROCK AM STÜCK – ApoCARlypse Part III läßt Homberg dank ‚Grenzenlos‘ und ‚Uantastbar‘ erzittern

 

Am Donnerstag den 16. Juli hätte normalerweise das Rock am Stück Open Air in Fritzlar auf dem Holy Ground der Familie Keßler starten sollen, doch da hatte ja Corona etwas dagegen. Deswegen hatten die Veranstalter von Rock am Stück im Vorfeld die ApoCARlypse Konzertreihe auf dem alten Kasernen Gelände in Homberg ins Leben gerufen. So fanden schon zwei Termine statt, doch der Donnerstagabend sollte der Gipfelsturm der ApoCARlypse sein, denn als Gäste waren Grenzenlos und Unantastbar gekommen, um die Boxen in den Autos zum Platzen zu bringen.

Bevor man jedoch in den Genuss der Musik kommen konnte, musste man den schier unendlichen Stau vor dem Gelände überwinden, denn eine schier unendliche Blechlawine wartete auf den Zugang zum Gelände. Daher startete die Show auch mit etwas Verzögerung, denn die Veranstalter wollten das alle in den Genuss der vollen Show kommen. Somit startete dann die ApoCARlypse Part III mit einer guten halben Stunde Verzögerung.

Das was Grenzenlos mit in Ihr Reisegepäck aus dem Allgäu getan hatten, war eine Mischung aus neuem Material und einer guten Anzahl an Songs von den letzten Alben. Schon nach dem ersten Song war klar, dass wird eine Mega Party geben, denn die Besucher hupten um die Wette. Daher gaben sie richtig Vollgas und präsentierten mit „Keine Einigkeit um Recht und Freiheit“ und „Falsche Patrioten“ gleich noch zwei weitere Songs vom aktuellen Album „Keine Einigkeit um Recht&Freiheit“. Etwas später wurde auch noch der Gute alte „Handwerker“ ausgepackt, den man auf dem letzten Album findet. Weil die Jungs so viel Spaß an der Sache hatten gab es dann noch mit „So lange wir Leben“ einen weiteren Song vom aktuellen Album zu hören. Ein gelungener Auftakt bevor dann die Mannen von Unantastbar dann die Bühne enterten.

Mit viel Elan stürmte dann, nach einer kleinen Umbauphase, die Mannen von Unantastbar die Bühne. Nach einem kurzen Intro ging es dann auch gleich mit „Wir sind die Stimme“ so richtig los. Vollgas und kein bisschen langsam knallten die Südtiroler einen Song nach dem andern vom Leder. Ein kleines Experiment von Sänger Joggl mit „Blinker Links, Blinker Rechts, Hupen Hupen“ klappte zwar etwas holperig doch die Wirkung war genial. Mit Songs wie „Ihr könnt mich alle Mal“, „Solange unser Herz noch schlägt“ oder „Alles was zählt“ ließen Sie das alte Kasernen Gelände erzittern. Nach über 90 Minuten Spielzeit endete dann aber der Auftritt der Südtiroler Punk Rocker und Nummer drei der ApoCARlypse ging mit einem schier endlosen Hupkonzert zu Ende.

Eine Fantastische Nummer von den Organisatoren vom Rock am Stück, die sich trotz Corona reinhängen, um einfach das beste aus der Situation zu machen. Trotz des geilen Abends gibt es aber einen kleinen Wehrmutstropfen, denn Aufgrund der mangelnden Nachfrage an den Tickets zu Teil IV und V der Konzertreihe wurden die Termine am 24. Und 31 Juli gestrichen. Warum die Nachfrage bei diesen Terminen so niedrig war, kann man nicht verstehen, aber es ist wie es ist. Daher geht es dann am 1. August mit den Jungs von Kärbholz weiter. Sichert euch eure Tickets und kommt frühzeitig zum Gelände in Homberg Efze, denn der Stau könnte eventuell noch viel größer werden.

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