The Absence Of Presence – Das neue Album von Kansas

 

Jeder der die Serie „Supernatural“ kennt, der kennt auch den Kult Hit „Carry On Wayward Son“ von Kansas. Dieser Klassiker aus den 70-er Jahren ist einer der größten Hits von Kansas ebenso wie die Alben „Leftouverture“ und „Point Of Know Return“. Zwar hat die Band sich musikalisch seit dieser Zeit nicht wesentlich verändert doch die Musiker sind nicht mehr in der Original Besetzung unterwegs. E gab viele Wechsel doch an der Musik hat sich nicht viel verändert. Wer jetzt meint, was die Band jetzt macht ist lahmer und alter Rock, der schneidet sich vermutlich ins eigene Fleisch.

Altherren-Rock? Nein Danke!

Das neue Album „The Absence Of Presence“ beherbergt mehr als nur Altherren-Rock. Der Titeltrack ist mit seinen langen Instrumental Passagen über acht Minuten dann schon etwas langatmig, aber durch die Harmonie in dem Song wird er über die Dauer nicht langweilig. Etwas Poppiger geht es dann mit „Throwing Mountains“ zur Sache. Das Zweiminütige „Propulsion 1“ ist eine geniale Instrumental Nummer, bei der die Geige von David Ragsdale ein genialer Konterpunkt zu den ganzen Gitarren ist. Eine eher ruhige Nummer gibt es dann mit „Memories in Line“ auf die Ohren. „Circus Of Illusion“ ist dann wieder eine Prog. Rock Nummer die richtig Spaß macht und eines der Highlights auf dem neuen Album ist. Dies gilt auch für „The Song The River Sang“, der am Ende noch einmal das gesamte Potenzial der Mannen von Kansas aufbietet

Den Staub etwas abgeschüttelt.

Mit „The Absence Of Presence“ haben die amerikanischen Prog. Rocker etwas den Staub der letzten Jahre abgeschüttelt und ein passables Album zusammengebaut. Zwar fehlen die Mega Monster Hits, doch mit den vielen kleinen Hits ist es ein solides Album, was man sich durchaus zulegen sollte. Ja es wird immer wieder Leute geben, die es nicht mögen, doch die Art wie das Album gemacht wurde ist sehr modern und es macht einfach Spaß beim Hören. Man hat sich evtl. zu sehr in die Pop Rock Richtung orientiert, doch das ist gar nicht so schlimm. Das Album bekommt daher von uns 5/6 Punkte mit auf den Weg.

Print Friendly, PDF & Email

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*