Limbo – Das neue Album von „Gearea“

 

Nach einem Debütalbum ist das neue Album meist nicht so stark, weil ein Entwicklungsprozess noch nicht klar erkennbar ist. Allerdings ist das bei den Mannen von „Gaerea“ nicht der Fall. Man erkennt auf dem neuen Album „Limbo“ deutlich eine positive Entwicklung und das nur zwei Jahre nach dem Debütalbum „Unsettling Whispers“. Zwar könnte man anführen, dass man nach den vielen Vorschuss Lorbeeren für das Debütalbum jetzt unbedingt ein neues Album bringen muss, doch das stimmt nicht ganz.

Die Mischung macht´s

Man merkt der Band einfach an, dass sie in den letzten beiden Jahren viel an sich gearbeitet haben und sich deutlich spürbar verbessert haben. Mehr in den Fokus ist nun der Black Metal gerückt der sich nun deutlich besser mit dem melodischen Geflecht vereint und damit genau ins Schwarze trifft.

Schon der Opener „Ain“ zeigt auf, dass die Mischung aus Black/Death/Post Metal perfekt harmoniert. Der Song saugt sich förmlich an einem fest und lässt einen die gesamte Spieldauer nicht mehr los. Deutlich härter und wilder geht es mit „Conspiranoia“ zur Sache, welches durch die surrenden Gitarren einen in eine etwas melancholische Stimmung versetzen. Hoch emotional kommt dann „Urge“ um die Ecke gebogen, was einen wieder aus der düsteren Stimmung herausreißt.

Noch Luft nach oben

In seiner Gesamtheit ist das Album eine Wucht. Man bekommt bei einer klaren Handschrift ein gelungenes Konstrukt präsentiert, was einfach Spaß macht. Fast jeder Song ist ein kleines Highlight, denn man hat sich sehr viel Mühe mit der Gestaltung der Songs gegeben. Die Handschrift wurde feiner und klarer und es wurde nicht mehr so stark gehobelt wie beim Debütalbum. Als Geheimtipp kann man „Gaerea“ nun nicht mehr bezeichnen, auch wenn es noch keinen Mega Song gibt. Daher bekommt das Album „Limbo“ von uns 5/6 Punkte mit auf den Weg.

 

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