Metalite – Das neue Album “A Virtual World” im Review

 

Metalite – „A Virtual World“

Weder Fisch noch Fleisch könnte man sagen, wenn man das neue „Metalite“ Album „A Virtual World“ hört. Es ist eine Kombination aus allem was die Musikwelt, von Schlager bis zum Metal, auf Lager hat. Dazu kommen dann noch elektronische Sounds, die zum Titel zwar passen doch mehr an die Popkultur der neunziger erinnern. Einige Songs gehen einem zwar sehr gut ins Ohr, doch über weite Strecken fehlt es dem Album einfach an Tiefe. In “Running” gibt es aber schöne Breakdowns, welche sehr gut in den Song eingearbeitet wurden und auch gesanglich zeigt Frontfrau Erica Ohlsson, dass sie richtig was draufhat.  Ein weiterer gut gelungener Song ist „Cloud Connected“, denn mit seinem Refrain brennt er sich in die Hirnwindungen und verschwindet dort nicht so schnell. Allerdings gehen sehr viele schöne Gitarrensoli auf dem Album in den elektronischen Samples unter.

„A Virtual World“ – Ist das noch Metal?

Hinter dem Album steckt ein Konzept was man nicht verleugnen kann. Die elektronischen Sounds und die an den Schlager erinnernden Sound Passagen passen zum Titel des Albums. Das Album ist, wenn man es genau betrachtet, eher im Modern-Metal anzusiedeln als das man sagen kann das es Symphonic-Metal ist. Was dem Album vielleicht fehlt ist eine Ballade oder ein in diese Richtung gearteter Song. Wir kommen daher zu dem Schluss, dass das Album zwar Metal ist, aber von uns gibt es leider nur 3/6 Punkte und ein „Vielleicht beim nächsten Mal“ mit auf den Weg

 

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