Evil Drive – Das neue Album “Demons Within” im Review

 

Wenn man die Anfänge der Melodic-Death Metaller betrachtet, dann muss man sagen, dass sie es gottseidank geschafft haben sich in der Metalwelt zu etablieren. Das Debütalbum „The Land Of The Dead“ war ein richtiges Brett. Dem folgte mit „Ragemaker“ ein durchaus gelungenes Album und nun ist mit „Demons Within“ das dritte Werk auf dem Markt. Ob das Album nun dem Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ folgt und somit das Ultimative Album ist wird man sehen.

Demons Within – Was steckt in Nummer drei?

Wenn man sich im Melodic Death Metal bewegt und dabei eine Frontfrau hat, dann wird sofort gesagt, es ist nur eine Kopie von Arch Enemy. Bei vielen mag das zutreffen aber bei Evil Drive nicht. Die Stimmfarbe und die Wechsel zwischen Klargesang und tiefen Growls sind teils sogar besser als bei Arch Enemys Frontfrau Alissa White-Gluz. Der Opener „Payback“ startet nach einem kleinen Intro richtig durch und strapaziert die Nackenmuskulatur gleich zu Beginn. Der Titeltrack ist ein melodisches Highlight, denn harte Riffs paaren sich gekonnt mit dem Gesang von Viktoria Viren und die Gitarren Soli runden den Song ab. „We Are One“ ist ein Melo Fest der besseren Art. Mit „In The End“ zeigt dann Viktoria, dass Ihr Klargesang genauso gut sind wie Ihre tiefen Growls. Diese schöne Ballade ist am Ende eine Erholung für den Nacken denn die vielen harten und schnellen Passagen haben diesen schon sehr beansprucht

Hitverdächtig oder Flopp?

Insgesamt ist „Demons Within“ ein gelungenes Album. Evil Drive haben mit diesem Album Nummer drei einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Es gibt zwar hier und da ein paar kleine Schwächen, wie in „Breaking The Chains“ wo die Lyrics ein wenig unrund klingen. Unwichtiges Füllmaterial wurde weggelassen. Langeweile kommt eigentlich nicht auf. Der Titeltrack und „We Are One“ sind verdammt gute Hits! Sicherlich orientiert sich eine junge Band Anfangs an den großen Vorbildern doch aus diesem Schatten sind „Evil Drive“ mit Ihrem dritten Album nun herausgetreten. Viele Thrash Anteile sind auf dem Album ausfindig zu machen neben dem typischen Melo-Death Sounds. Das Album macht Spaß und das ist nebenbei auch die Hauptsache. Von uns gibt es daher 5/6 Punkte und ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg

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