Hämatom – Das neue Album “Berlin – Ein akustischer Tanz auf dem Vulkan” im Review

 

Hämatom tanzen auf dem Vulkan

Das Hämatom immer etwas Besonderes aus dem Hut zaubert ist ja hinlänglich bekannt, doch was Nord, Ost, West und Süd nun in die Plattenläden gebracht haben ist einmalig. Auf Ihrem neuen Album „Berlin – ein akustischer Tanz auf dem Vulkan“ wird man in die Zeit der 20-er Jahre entführt. Wenn man den Texten Glauben schenken darf, dann war Berlin in dieser Zeit ein großer Sündenpfuhl.

Akustik vs. NDH

Bei Akustik Alben ist es immer schwierig zu sagen, ob es bei einem Livekonzert oder auf einer Party richtig einschlägt, doch wenn man sich den Titeltrack „Tanz Auf dem Vulkan“ anhört wird man sofort mitgerissen. Die Füße können einfach nicht stillstehen und man tanzt sofort mit. Wer die Beine dann noch nicht Bewegung bekommen hat, der muss dann der Aufforderung von Nord bei „Beweg dein´ Arsch“ nachkommen. Ein wenig zur Ruhe kommt man dann in „Au Revoir“. Dann gibt es mit „Berlin“ ein eigens interpretiertes Cover von Dolly Partons legendärem Song „Jolene“. Eine gelungene Ballade gibt es dann mit „Du bringst mich um“. Beschwingt bringen dann Hämatom mit „Nichts bleibt für immer“ das Album zu einem gelungen Ende.

Was am Ende übrig bleibt

Das Album ist in seiner Gesamtheit gut aufgebaut. Es ist sehr abwechslungsreich und bietet jedem eine Möglichkeit Spaß zu haben. Hämatom haben sich mit diesem Akustik Album richtig Mühe gegeben und das merkt man auch in jedem Song. Sehr viel Herzblut wurde in die neue Scheibe gelegt. Auch die Interpretation von Dolly Partons „Jolene“ ist richtig gut geworden. Schwächen haben sich keine gezeigt. Unnötiges Füllmaterial ist nicht vorhanden und mit 32 Minuten entsteht keine Langeweile. Die Songs brennen sich in den Kopf und man will das Album gleich nochmal hören. Aber auch jeden Song kann man sich auch solo zu Gemüte führen. Daher bekommt „Berlin – Ein akustischer Tanz auf dem Vulkan“ von uns 6/6 Punkte und ein „Damned Good“ mit auf den Weg

 

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