Broilers – Das neue Album “Puro Amor” im Review

 

Das achte Broilers Album „Puro Amor“ wurde von uns einmal ganz genau unter die Lupe genommen, denn jeder der die Broilers kennt, weiß das in Sekunden alles Besucher eines Konzertes am Hüpfen sind, wenn die ersten Töne durch die Boxen schallen. Daher ist es auch wichtig, dass man eine solche Scheibe auch genau durchleuchtet.

Richtig was fürs Herz!

Wieder einmal Broilers typisch geht es gleich mit „Nicht alles endet irgendwann“ los. Schon zu beginn macht sich ein kleines Gänsehaut Gefühl breit, wenn man Sänger Samy Amaras Stimme lauscht und den Text auf sich wirken lässt. Tiefgründig und quasi eine Hymne an die Jugend und das schon zu Beginn.

Auch mit „Nach Hause kommen/Zurück zu mir“ hauen die Punk Rocker richtig was raus. Der Song nimmt einen mit und macht einfach Gute Laune. „Gib das Schiff nicht auf“ ist sehr eingängig und geht einem gleich ins Ohr. Noch etwas besser wird es dann mit „Porca Miseria“, denn die treibenden Drums und der Gesang von Samy lassen den Song zum heimlichen Hit des Albums werden.

Eine gelungenen Runde Ska bekommt ihr dann mit „Schwer verliebter Hooligan“ um die Ohren gefeuert. Guten Old-School Punk mit Ohrwurm Charakter erwartet euch dann mit „Diktatur der Lerchen“. Auch die aktuelle Lage hat die Punkrockformation mit „Alles wird wieder OK!“ verarbeitet, wenn man den Song im Hintergrund der Corona Pandemie betrachtet. Den Song auf Dauerschleife gestellt und die Boxen voll aufdrehen ist es was man machen sollte. Auch politisch  

Politisch wird es dann mit „Alice und Sarah“ denn dieser Song ist eine klare Botschaft gegen rechts. Das Ganze ist zwar etwas spaßiger verpackt, doch sehr gut gemacht. Nach 46 Minuten endet dann das Album mit „An allen anderen Tagen nicht (Lebe, Du stirbst!)“.

Ist das noch Punkrock?

Einfache Antwort auf diese Frage ist „JA!“. Mit sehr viel Liebe verpackt und immer eine Spitze mitgebend präsentiert sich das Album in einem guten Konzept. Alles hat Hand und Fuß und macht einfach gute Laune. Allerdings ist hier und da ein Lückenfüller mit eingebaut worden, denn man durchaus hätte weglassen können. Das soll aber das Album nicht schlecht machen, doch ein Mega Album ist die nunmehr achte Ausgabe beim besten Willen nicht. Auch wenn jeder Song Balsam auf der Corona Geschunden Seele ist, bleibt uns am Ende leider nichts anderes übrig, als 4/6 Sterne zu verteilen und ein „Dankeschön für Musik fürs Herz“ mit auf den Weg zu geben.

 

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