Autumn Bride – Das neue Album “Undying” im Review

 

Wenn man in den Symphonic Metal Bereich schaut, dann gibt es in der Zwischenzeit jede Menge Bands, die nach oben streben, aber immer wieder mit den beiden Großen Bands Nightwish und Within Temptation verglichen werden, sowie eine Frontfrau mit am Start ist. So geht es auch den österreichischen Metallern von Autumn Bride. Doch Vergleiche hinken immer, denn Symphonic Metal ist nicht bei jeder Band gleich. So haben Autumn Bride mit Ihrem Debütalbum „Undying“ versucht aus dem Schatten der Großen herauszutreten. Daher haben wir einmal genau hingeschaut und das Album vollständig unter die Lupe genommen!

Ist das doch wieder nur Einheitsbrei

Mit dem Opener “The Path” bekommt man nicht das typische Gesäusel präsentiert was man von Nightwish durchaus immer wieder hört. Der Song ist kraftvoller und deutlich dunkler und reißt einen richtig mit. Dank der Gitarren Riffs ist der Song ein echtes Kraftpaket und zeigt, dass man keinen typischen Mustern folgen muss. Noch etwas düsterer wird es mit „Fear and Devotion“. Der Gesang wird noch düsterer und kryptischer als man es gewohnt ist. Bis dahin kann man sagen, Einheitsbrei ist das bis hierhin nicht. Ein wenig weniger düster aber bei weitem kein schlechter Song ist „Moonlit Waters“. Dem Song fehlt nach den ersten beiden Songs ein wenig die Kraft. Diese kleine Pause ist aber genau das, was „Shadows“ dann wieder ausgleicht. Geniale Gitarrenriffs und die Stimme von Frontfrau Suzy Pointinger heben den Song wieder auf das Level der ersten Songs. Dann kommt mit „Monsters“ der erste Song der mehr in den Symphonic Metal Bereich abdriftet. Diese Ballade mit ihren doomigen Passagen ist aber auch wieder nicht eine typische Symphonic Metal Ballade. Da ist dann „Ravenqueen“ eher ein typischer Song für den Bereich, auch wenn die düsteren Gitarren auch hier wieder sehr stark eingebunden wurden. Einen echten Ohrwurm bekommt ihr dann mit „Guardian Angels“ präsentiert, welcher sich in eure Gehirnwindungen bohrt und sich so schnell nicht wieder verflüchtigt. Zum Ende des Debütalbums wird dann der Titeltrack wieder dunkel und düsterer und zeigt mehr denn je, dass die Band nicht den typischen Symphonic Metal anstrebt, wie man es Anfangs erwartet hat. “All Of The Lights” ist deutlich klarer und ist quasi der einzige klare Genre Song auf dem Album, was auch für „Forelsket” am Ende gilt.

Undying – Mehr als nur ein typisches Symphonic Album?

Für ein Debütalbum ist „Undying“ nicht das was man in dem Genre erwartet haben mag. Daher hinkt der Vergleich mit anderen Bands wie Nightwish oder Within Temptation doch deutlicher. Das Bild was die Band malt, ist düster und dank der vielen düstern Gitarrenriffs doch etwas Besonderes in der Umkämpften Szene. Zwar rutscht das Album am Ende doch etwas stark in das Genre ab, doch das ist gar nicht schlimm. Ein durchaus mutiger Auftritt mit dem ein oder anderen Song der etwas schwächelt. Mit „Guardian Angel“ bekommt man einen echten Ohrwurm präsentiert und „Fear an Devotion“ ist auch ein echter Brecher. Wenn man das Album losgelöst von den ganzen Zwängen des Symphonic Metals betrachtet und die großen Bands mal ausblendet, dann ist das Album richtig gut. Man hat etwas anderes als den Einheitsbrei geschaffen, was auch gut ist. Daher gibt es von uns 4/6 Punkte und ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg.

 

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