Gojira – Das neue Album “Fortitude” im Review

 

In den Phasen einer Band gibt es immer wieder mal ein Album was als das „Legendäre“ bezeichnet wird. So kann man es bei den französischen Metaller von „Gojira“ mit „Magma“ halten, jedenfalls bis jetzt. Nun kommt mit „Fortiude“ ein potenzieller Nachfolger für den Titel „legendäres Album“ auf die Matte. Bei einem solchen Schwergewicht kommt es am Ende auf jeden Punkt an. Deswegen haben wir einmal genau hingeschaut und das neue Album unter die Lupe genommen.

„Fortitude“ – Eine geniale Mischung

Schon der knackige und kernige Opener „Born From One Thing“ feuert gleich richtig los und zeigt schon zu Beginn, dass in dem Album pure Energie steckt. Das nachfolgende „Amazonia“ schlägt quasi in dieselbe Kerbe. „Another World“ ist eine geniale Mischung aus harten und kryptischen Texten. Mit „New Found“ gibt es dann richtig was aufs Fressbrett. Nach dieser harter Nummer könnt Ihr mit „Fortitude“ etwas herunterkommen, bevor „The Chant“ einen mit gelungenen Gitarrenriffs etwas an die Wand drückt. „The Sphinx“ ist wieder ein typischer Gojira Song, mit kantigen Grooves, verzerrten Gitarren und vielen Screams von Joe Duplantier. Wenn man eine Hymne auf dem Album sucht, findet man diese mit „Into The Storm“, auch wenn diese ein wenig härter ist. „The Trails“ und das abschließende „Grind“ ist zum Ende das absolute Highlight des Albums. Zwar kommt „The Trails“ etwas melancholisch daher doch haut der Song einen echt um. „The Grind“ baut eine sehr düstere Atmosphäre auf und lässt einen sanft ausgleiten

Legendär oder nur ein weiteres gutes Album

Tja, wenn man am Ende alle Punkte zusammenrechnet, dann haben die Mannen um Sänger Joe Duplantier sehr viele davon eingesammelt. Ein Album was vollständig durchkonzipiert wurde. Die Songs bauen Stück für Stück aufeinander auf und nehmen einen mit auf eine Weltreise der Gefühle. Von Hilflosigkeit bis zum Zorn ist alles enthalten. Man hat sich beim Songwriting sehr viel Mühe gegeben, was man in jedem Ton deutlich spürt. Die Songs sind nicht zu lang oder zu kurz. Fast wirkt das Album wie auf dem Reißbrett konstruiert. Alles sitzt und doch, irgendwie fehlt es an der einen oder anderen Stelle an etwas, wenn man „Magma“ als Vergleichspunkt heranzieht. Beide Alben sind echte Bretter doch am Ende siegt mit einem knappen Vorsprung „Magma“, wenn es um den Titel „Legendär“ geht. Trotzdem bekommt das Album von uns 6/6 und ein „Damned Good“ mit auf den Weg.

 

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