Marius Danielsen – Das neue ALbum „Legend Of Valley Doom – Part 3“ im Review

 

Der Norweger Marius Danielsen hat nun das dritte Album der epischen Saga „Legend Of Valley Doom – Part 3“ auf den Markt gebracht. Wie auch bei den beiden Vorgängern hat er sich viele Gefolgsleute in sein Heer geholt, um die Metal-Oper fertig zu stellen. An seiner Seite könnt Ihr auf dem Album Ralf Scheepers (Primal Fear), Tim “Ripper” Owens (ex-Judas Priest, ex-Iced Earth) oder Lautenschläger Arjen Lucassen (Ayreon). Aber ein besonderer Gast ist auf dem Album auch zu hören, denn niemand anderes als John Rhys-Davies (Gimli aus HdR) ist Teil des epischen Abenteuers. Da wir immer genau hinschauen haben wir das Album genau unter die Lupe genommen.

Theatralische Metal-Oper?

Zu Beginn hört Ihr im Intro „Gimli“ sprechen, der uns in das Abenteuer mitnimmt. Dadurch ist der Einstieg in „Seven Ancient Artefacts“ recht gelungen und man wird sofort mit genialen Gitarren Riffs und Symphonic Metal bombardiert. Ein großartiges Feuerwerk und das schon zu Beginn. Die Reise des Helden geht dann mit „Journey To The North“ weiter. Zwar ist die Geschwindigkeit zu Beginn nicht gerade berauschend, doch diese ändert sich im Verlaufe des Songs deutlich und die Gitarrensolis sind sehr gut eingebunden. Der Refrain ist ein echter „Raise your Fist“ Moment. Ein erstes Opern Erlebnis erwartet euch dann in der Metal Ballade „The Ballad Of Arnoth The Wild“. Einfach Episch und gut Mega genial. Nach diesem Imposanten Stück meldet sich Gimli der Zwerg wieder zu Wort, denn es geht um die „Mines Of Eloroth“. In dem Song mischen sich sehr viele Keyboardsounds mit jeder Menge Gitarrenriffs. Bombastisch geht es dann weiter mit „Battle For Eloroth“. Geniale Growls und ein Refrain der einen mitreißt in die Schlacht. Aber unser Held kommt nicht wirklich zur Rast. Daher geht es mit „March Into The Storm“ und fetten Gitarrenriffs und weiter. Ein richtiges Highlight kommt dann mit „Bane Of Lord Cremortius“ auf zu.  Viel melodisches Drama und richtig schöne Solis die sich genial vermischen mit dem Gesang. Wieder eine epische Geschichte wird dann mit „The Sarlinian Bow“ besungen. Der Song passt nicht ganz in das Muster des Albums und sticht daher etwas merkwürdig heraus. Doch das fällt nicht weiter ins Gewicht, denn „Deep In The Mountain“ reißt dann das Ruder wieder voll rum. „Tomb Of The Fallen Kings“ ist dann ein richtig geniales Brett, dass einfach Spaß macht beim Hören. Etwas in die Richtung Power Metal gibt es dann mit „Stars Will Light The Way“. Volle Theatralik und ein episches Feuerwerk gibt es dann am Ende mit „For Our King And For Our Land“ Ein gelungener Schluss für das Epische Abenteuer.

Feuerwerk, Kitsch, Schlachtengesang, doch was bleibt übrig?

Jede Menge epischer Bomben werden im dritten Teil der Metal Oper gezogen. Der Protagonist „Gimli“ führt einen gut durch die Geschichte. An der einen oder anderen Ecke wirkt das Album etwas übertrieben, doch das muss bei einer guten Oper auch so sein. The Ballad Of Arnoth The Wild“, „Bane Of Lord Cremortius“, „Deep In The Mountain“ und das Finale „For Our King and For Our Land“ sind richtige Highlights auf dem Album, welche Ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen solltet. Ein Song passt zwar nicht ganz in das Konzept. Alles in allem ist aber Legend Of Valley Doom – Part 3“ ein recht gutes Album, was man sich immer wieder geben kann. Daher gibt es von uns 5/6 Punkte und ein „Raise Your Horns“ mit auf den Weg

 

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