Sumo Cyco – Das neue Album “Initiation” im Review

 

Die Crossover Metaller von „Sumo Cyco“ haben mit „Initiation“ über Napalm Records Ihr drittes Album auf den Markt gebracht. Es folgt auf den Vorgänger „Opus Mar“. Ob das neue Album genauso gut ist, wird man sehen. Wir haben aber einmal genau hineingehört, denn die Katze kauft man ja bekanntlich nicht im Sack, auch wenn Corona ist.

Was steckt in dem Paket wirklich drin

Im Stil von „Never Change a Running System“ geht es auch mit dem neuen Album Los wie beim Vorgänger Album. Rotzig und frech kommt „Love You Wrong“ um die Ecke gebogen und wird von den Gitarrenriffs förmlich angetrieben. Der Refrain ist sehr eingängig und zieht einen in seinen Bann. Das ist aber bei fast allen Songs von Sumo Cyco so. „Bystander“ rappelt dann akustisch wie ein Stroboskop durch den Song. Das dazugehörige Video im DIY-Modus. Der Song hat was aber der rechte Kick fehlt leider. Vertigo wurde ja schon als Video ausgekoppelt und ist auch im Charme eine DIY Videos gedreht worden. Leider baut der Song noch etwas mehr ab als „Bystander“ zuvor. „Bad News“ passt zu dem Song auch, denn er driftet sehr in die Pop Richtung ab. Ein kleiner Lichtblick ist dann wieder „Vertigo“ der einen etwas aus der Paralyse reißt. „M.I.A“ ist ein kompletter Crossover Mix aus allem was die Mischpalette der Genres anbietet. Dies gilt auch für alle andern Songs auf dem Album. Allerdings sticht am Ende des Albums „This Dance Is Doomed“ heraus.

„Initiation“ hinkt hinterher

Am Ende bleibt zu sagen, dass die neue Scheibe „Initiation“ das schwächste Album ist. Zwar kommen Songs wie „Love You Wrong“, „Bystander“, „Vertigo“ und das Finale „This Dance Is Doomed“ richtig gut. Doch in seiner Gesamtheit ist das am Ende zu wenig. Zwar ist das Album durch seinen wilden Stilmix recht interessant, doch irgendwie hört sich ab einem gewissen Punkt alles gleich an und es bleibt nicht viel hängen beim Durchhören. Die Hälfte der Songs ist durchaus gelungen, die andere Hälfte schwächelt etwas. Daher bleibt uns am Ende nichts anderes übrig als bei der Finalen Bewertung nur 3/6 Punkte zu vergeben und ein „Echt Schade“ mit auf den Weg zu geben

 

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