BALA – Das neue Album “Maleza” im Review

 

Schon zwei fette Alben am Start und kein bisschen leiser. So könnte man das spanische Stoner Rock Duo „BALA“ bezeichnen. Ihr neues Album „Maleza“ welches über Century Media erschienen ist, haben wir unter die Lupe genommen, denn Katzen im Sack kauft ja keiner gern.

Back to the Roots?

Nach einem kurzen gesprochen Intro geben die beiden aber richtig Gas. Die harten Sounds „Agitar“ reißen einen voll mit. Eine Nummer um mit andern in einem Pit durch die Gegend zu Springen erwartet euch mit „Hoy No“. „X“ zeigt, dass das Duo aus Galizien auch mehr kann als nur dauerhaft aufs Fressbrett zu geben. Die Zuvor schon ausgekoppelte Single „Mi Orden“ ist ein echtes Brett, das sich einem ins Gehirn brettert, ohne auf Widerstand zu stoßen. Ein kleiner Ausflug in den psychedelic Rock gibt es dann mit „Cien Obstáculos“. „Quieres“ hat schöne Tempiwechsel und Breakdowns und die Screams sind richtig gut. Das nachfolgende „Rituais“ lässt einen dann etwas zur Ruhe kommen, ohne dabei langweilig zu sein. „Bessie“ tritt aber dann wieder voll auf Gaspedal. Nach knappen 25 Minuten endet das Album dann mit „Una Selva“, welches wieder durch harte und gut abgestimmte Sounds überzeugt.

„Maleza“ einfach WOW?

Man kann immer etwas finden was einem nicht gefällt und so ist es auch bei diesem Album. Zwar ist die Härte in allen Songs genial eingebunden, doch die Riffs, wenn man genau hinhört, sind nicht das Nonplusultra. Das Ganze wird aber sehr gut ausgeglichen durch den nicht englischen Gesang. Begeisterung kommt in jedem Fall auf und bei der Länge der Songs kommt auch keine Langeweile auf. Jeden Song kann man einzeln hören, ohne das Ganze Album hören zu müssen. Mit „Hoy No“, „Mi Orden“ und „Quieres Entrar“ haben wir drei fette Highlights ausgemacht. Ein wenig schwächeln tut „Cien Obstáculos“, doch das tut dem Ganzen keinen Abriss. Daher gibt es von uns 5/6 Punkte und ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg

Anspieltipps: „Hoy No“, Mi Orden“ „Quieres Entrar“ „Bessie“

 

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