Debauchery – Das neue Album “Monster Metal” im Review

Debauchery CD Cover

 

Wie immer schauen wir genau hin, wenn eine Band ein Album raushaut. Das ist für einige gut für andere enttäuschend, denn wir sind ehrlich und bewerten Fair. Kein Blatt wird vor den Mund genommen. Heute lag unter anderem „Monster Metal“ von Debauchery auf der Drehorgel unseres Schiffes.

DEBUACHERY – Monster Metal

Das neue Album „Monster Metal“ von DEBAUCHERY präsentiert sich mit zehn frischen Songs und ist der Hauptteil des dreifach Albums. Das Album ist im identischen Stil wie man es von „Debauchery“ gewohnt ist. Es gibt mit „Metal To The Bone“ und „Blood God Eternal“ zwei Highlight Songs, die man immer wieder hören möchte. Ansonsten ist es der gewohnte stampfende Sound, den man gewohnt ist. Never Change a Running System könnte man sein. In diesem Fall trifft das auch den Nagel auf den Kopf, denn das Album ist für jeden der Debauchery mag ein gutes Album. Eine Entwicklung nach vorn ist aber nicht ersichtlich.

BALGEROTH – Böse bis ins Blut

Eine weitere CD aus längst vergangenen Tagen befindet sich mit „Böse bis ins Blut“ vom Nebenprojekt „Balgeroth“ in dem Debauchery Frontmann Thomas Gurrath tätigt auf de dreifach Album. Das Intro zu „Blutgott“ ist etwas überraschend, denn es klingt im deutschen etwas merkwürdig, denn die englischen Begriffe aus der Gaming Szene klingen merkwürdig. Der Sound ist aber gelungen. Der Titeltrack ist dann doch schon deutlich besser. Der Klargesang ist gut verständlich. Insgesamt klingt aber der Sound wieder wie Blutgott.

BLOOD GOD – Metal To The Bone

Scheibe Nummer drei „Metal To The Bone“ von Blood God, wo auch Thomas Gurrath seiner Stimme freien Lauf lässt, ist mit sieben Songs gespickt. Highlights sind eindeutig „Warmachine Of The Chaos Gods“ und „Debauchery Warmachine“. Insgesamt variieren die Songs ein wenig, doch wenn man „Metal To The Bone“ komplett durchhört, wird es etwas langweilig.

Ist „Monster Metal“ auch echter „Monster Metal?“

Es war einmal…. So könnte man jetzt anfangen und die unzähligen Unterschiede zu den alten Alben aller Projekt aufzählen. Doch das lassen wir mal weg, denn es geht tatsächlich um das dreifach Album. Man hat sich mit dem Album sehr viel Mühe gegeben. Auch das man gleich ein Dreifach Album rausgehauen hat. Die Überraschungen halten sich aber leider in Grenzen. Es gibt den ein oder anderen Highlight Song, doch zumeist klingt es sehr einheitlich. Das lässt an der ein oder andern Stelle ein wenig Müdigkeit aufkommen. Alle drei Scheiben sollte man nicht hintereinander hören, denn dann schaltete der Kopf einfach ab. Jede Scheibe für sich ist gut aber keine Offenbarung vor dem Herrn. Konzeption und Aufbau der Songs, wenn man sie einzeln betrachtet, sind hervorragend. Somit bleibt am Ende nur zu sagen: „Theoretisch ganz gut, aber praktisch muss es noch!“ Daher gibt es von uns 4/6 Punkte mit auf den Weg sowie ein „Nächstes Mal darfs mehr sein“

 

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