Hellryder – Das Debütalbum “The Devil Is A Gambler” im Review

 

Debütalben sind immer etwas Besonderes, denn man bekommt etwas Neues präsentiert. Doch dieses Mal ist das Debütalbum der Metaller von „Hellryder“ etwas ganz Besonderes, denn die Metal Combo, welche in Anzügen auf der Bühne stehen wird, setzt sich aus Musikern dreier Bands zusammen, welche jeder von euch kennt. Zum einen sind das Chris Boltendahl und Axel Ritt von Grave Digger. Hinzu kommt Tim Breideband von Bonfire der die Felle vermöbelt und Steven Wussow von Orden Ogan, welcher den Bass zupft. Schon die Namen lassen das Herz höherschlagen. Doch ob die Vorschusslorbeeren am Ende gerechtfertigt sind, wird sich zeigen, denn wir haben einmal genau hingeschaut und das Album auf Herz und Nieren geprüft.

„The Devil Is A Gambler“ und wie er spielt wird sich zeigen

Mit dem Opener „Hellryder“ bekommt man guten, klassischen Heavy Metal vorgesetzt. Die Stimme von Chris Boltendahl erkennt man nicht sofort, doch seine einmalige Stimmfarbe erkennt man im späteren Verlauf des Albums doch ganz klar. Volles Programm auf Gaspedal drückt dann aber „Sacrifice In Paradise“. Einen sich ins Hirn fressenden Refrain bekommt Ihr dann mit „Night Rider” geliefert. Ein wenig an den guten, alten Heavy Metal aus den 1980-er Jahren erinnert dann „The Devil Is A Gambler“ denn es wurden beeindruckende Halleffekte eingebaut. „Faceless Jesus“ oder „Chainsaw Lilly“ sind die besten Beispiele für den klassischen Heavy Metal auf dem Album. „I Die For You“ sorgt mit dem Refrain für Raise Your Fist Momente. „Bad Attitude“ besticht durch die Gitarren Soli von Axel Ritt, der zeigt was in ihm steckt. „Passion Maker“ kommt im Mid-Tempo daher und mit „Harder Faster Louder“ geht es danach in die entgegengesetzte Richtung. Außerdem ist der Song eine kleine Hommage an das Wacken Open Air. Mit dem Bonussong „I Don’t Wanna Die“ ist die Scheibe dann auch schon nach 39 Minuten zu Ende.

HELLRYDER – Der Teufel hat gut gespielt

Das Projekt der vier Metaller aus drei Bands liefert richtig guten klassischen Heavy Metal. Die Vorschusslorbeeren wurden zurecht verteilt. Zwar schwächelt an der ein oder anderen Ecke das Album etwas und ein wenig Langeweile tritt auf. Aber alles in Allem ist das Album für ein Debütalbum sehr stabil. Einige Songs wie „Sacrifice In Paradise“ oder der Titeltrack bleiben im Kopf hängen. Auch „Knight Rider“ ist sehr Hitverdächtig und bleibt einem auch nach 40 Minuten Spielzeit im Gedächtnis hängen. Guter alter Heavy Metal der 80er im neuen Gewand. Es steckt weniger Grave Digger drin als erwartet, denn die Stimme von Chris Boltendahl ist sehr markant. Uns bleibt daher am Ende nichts anderes übrig als 5/6 Punkte zu vergeben für das Debütalbum „The Devil Is A Gambler“

 

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