Pandemic – Das neue Album “Global Collapse – Disease X” im Review

 

Die Metaller von “Pandemic” sind schon über eine Dekade im Geschäft. Ihre Songs sind Heavy Metal in Reinform. Nun kam das erste Album „Global Collapse – Disease X“ auf den Markt. Wir haben einmal reingehört und uns ein Bild über das Langeisen verschafft, denn wer kauft schon eine Katze im Sack.

Heavy Metal der alten Schule

Der Opener „Dystopia Now“ startet mit eindrucksvollen Gitarrenriffs und leitet das Album sehr gut ein, bevor dann „God Versus God“ aufs Gaspedal drückt. Die harten Gitarren Riffs brennen sich einfach ins Gedächtnis ein. Für alle Headbanger und Stampfer unter euch ist dann „Into The Abyss“ der perfekte Song. Guten Thrash-Metal mit schönen Breakdowns präsentieren die Jungs euch mit „Embrace The Void“. Ein wenig aufs Gemüt schlägt dann „Horrific Pandemic“. Die Schwere der Gitarrenriffs und die düstere Stimmung, die aufgebaut wird, frisst sich förmlich ins Herz und passt perfekt zur aktuellen Lage. „Elysion“ lässt einen am Ende dann etwas zur Ruhe kommen, was nach dem Feuerwerk, welches die  Band bis dahin abgefeuert hat, notwendig ist.

„Global Collapse – Disease X“ – Feuerwerk oder Rohrkrepierer  

Das erste Album ist immer das schwerste, denn man weiß am Anfang nicht was gut ankommt oder auch nicht. Beim ersten Hördurchlauf blieben uns nur wenige Songs im Gedächtnis haften. Die Ausnahmen waren „God Versus God“, “Global Collapse” und „Horrific Pandemic“. Erst beim zweiten und dritten Durchlauf blieben mehr Songs im hängen, was für das Album spricht. Beim Songwriting hat man sich sehr viel Mühe gegeben und sogar die aktuelle Lage sehr gut eingefangen. Eigentlich macht es Spaß, die Songs zu hören, doch die Produktion des Albums „Global Collapse – Disease X“ ist nicht so gut gelungen. Bei voller Lautstärke klingt alles sehr dumpf und vermindert den Spaß beim Hören des abwechslungsreichen Albums. Auf das sollte beim nächsten Langspieler geachtet werden, denn ein Album in heutiger Zeit muss nicht schlecht klingen. Langeweile kam in den 39 Minuten nicht auf und mit 9 Songs war auch kein unnötiges Füllmaterial zu bemerken. Das Album ist keine Bombe aber auch kein Blindgänger und daher gibt es von uns 4/6 Punkte und ein „Next Time Better“ mit auf den Weg.  

Pandemic sind:

Nils Papke (Vocals, Guitars)

Oliver Happ (Guitars, Backing Vocals)

Klaus Petig (Bass, Backing Vocals)

Sven Maier (Drums)

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