Rock Am Werk Open Air – Der Rückblick

 

Beim Rock am Werk Open Air, gab es unter Corona konformen Bedingungen, Live-Musik für rund 250 Gäste. Dank der Veranstalter wurde es auf dem Gelände des E-Lofts ermöglicht mit 6 Bands unter freiem Himmel zu feiern. Mit einigen Worten richteten sich dann die Veranstalter an das Publikum und läuteten den sonnigen Tag mit Rockmusik ein.

Es war ein grandioser Tag der Superlative. Schon zu Beginn zeigte Carsten Breuer, welchen einige von euch bestimmt aus „The Voice Of Germany“ kennen sollten, was er kann. Mit seinen Interpretationen einiger Legendären Musiker machte er deutlich, wie gut er ist und wie gut es ist wieder Live-Musik zu hören. Richtig in die vollen ging es dann wenig später mit der ACDC Cover Band „Edelweiss“, welche auf Ihre Art und Weise der Stoner Rock Band aus Australien Ihren Respekt zollen. Mit Ihren Interpretationen von unter anderem „TNT“ oder „Thunderstruck“ brannten sie ein Feuerwerk der Extraklasse ab und brachten richtig Stimmung in die aus allen Teilen Deutschlands angereisten Gäste.

In der kleinen Umbaupause nutzten dann die Gäste die Möglichkeit, um auf die Toilette zu gehen oder um sich an der Bar mit neuen Getränken und Essen zu versorgen, denn dafür haben sich die Veranstalter den Food Truck von Mundpropaganda aufs Gelände geholt. Dieser hatte leckeres Soulfood am Start, was bei diesem straffen Programm auch notwendig war.

Nach gut einer halben Stunde ging es dann mit Herzlos weiter und die legten gleich richtig los. Ein Feuerwerk vom feinsten wurde abgebrannt. Wie in Ekstase sangen die Gäste jeden Song mit und gaben ebenso wie die Band Vollgas. Nach gut 45 Minuten war dann dieses Spektakel von herzlos leider schon zu Ende doch danach feuerten V.E.R.S.U.S von Beginn an auch aus allen Rohren. Mit Songs wie „Eier, Herz & Verstand“ oder „Kein Ende Zu Sehn“ heizte die Band um Sänger Nils Baloun den begeisterten Gästen richtig ein. Natürlich durfte auch „Halt die Wurst Hoch“ bei diesem Feuerwerk der Band nicht fehlen.

Nach diesem Doppelpack musste wieder etwas umgebaut werden und die Gäste strömten zu den Versorgungsstellen. Die Food Truck Crew rotierte und die Mädels hinter der Theke hatten viel zu tun, denn alle wollten bis zum Auftritt der heiligen Legenden wieder an Ihrem Platz sein. Doch vor ihrem Auftritt gab es dann noch etwas romantisches, denn es wurde vor dem ganzen Publikum ein Heiratsantrag auf der Bühne gemacht. Die Auserwählte sagte Ja und küsste Ihren zukünftigen Mann vor dem ganzen Publikum.

Die heiligen Legenden zeigten dann eine Performance, die man so selten sieht. Mit „Heiligen Liedern“ gaben Sie von Anfang richtig Gas. Zwar fehlte bei dem Auftritt der Onkelz Klassiker „Mexico“ doch mit anderen Songs wie „Gehasst, Verdammt, Vergöttert“ aus der langjährigen Bandgeschichte der Onkelz entschädigten Sie die Besucher. Nach 75 Minute Böhse Onkelz Deluxe war es dann Zeit für den Headliner des Abends. Vollgas voraus und keine Gefangen machen, so könnte man den Auftritt des Headliners bezeichnen. Mit „Fick dich Viva“ gaben sie schon zu Beginn Ihres Auftrittes richtig Gas und heizten den noch immer feierwütigen Besuchern richtig ein. Bei „Und dann springst du“ hielt es die vielen Besucher nicht mehr auf den Bänken. Sie standen an Ihren Tischen und tanzten bei jedem Song mit. Die vier Jungs aus Franken rissen die Bühne fast ab. Nach gut einer Stunde war dann auch das kleine Open-Air-Festival zu Ende, denn um Punkt 22 Uhr war Schluss. Viele glückliche Gesichter konnte man Ende sehen, die vergnügt zu Ihren Fahrzeugen gingen.

Dieses kleine Festival war Balsam für die unter Live-Musikentzug leidenden Seele. Großes Kino was die Veranstalter von Rock im LDK auf die Beine gestellt haben. Mit Blick in die Zukunft können wir euch eine Veranstaltung in Fritzlar ans Herz legen, denn dort gibt es über vier Tage mit CoRASna richtig was aufs Fressbrett. Man kann nur hoffen, dass es noch mehr dieser Veranstaltungen in diesem langsam aus dem Corona Schlaf erwachenden Jahr geben wird.   

 

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