The Day Of The Beast – Das neue Album “Indisputably Carnivorous” im Review

 

Die amerikanischen Death-Metaller von “The Day Of The Beast” haben vor geraumer Zeit zum Label Prosthetic Records gewechselt. Unter dieser neuen Flagge haben Sie Ihr nunmehr viertes Album ‟Indisputably Carnivorous” veröffentlicht. Da diese Band in der Vergangenheit schon drei gelungene Alben präsentiert hat, mussten wir bei der Nummer vier reinhören. 

‟Indisputably Carnivorous” das Monster was zum Leben erweckt wurde

Mit “Corrupter/Infestor” schlägt einem schon die Aggressivität entgegen. Die Growls von Sänger Harris vereinigen sich mit fetten Blastbeats zu einem perfekten Song. Dieser Opener sorgt schon für arge Schmerzen im Bereich der Nackenmuskulatur. Ein wenig mehr Thrash als Death Metal bekommt man dann mit “Disturbing Roars At Twilligt” serviert. Auch dieser Song geht ein sehr hohes Tempo und lässt einen schon nach acht Minuten Hördauer ins Schwitzen kommen. Der Titeltrack treibt einen dank Drummer Jeremy Bradley weiter voran. Eine echtes Mega Highlight ist dann “Enter The Witch House”, denn dieses Monster ist dank seiner mittelschnellen Passagen sehr eingängig und ist trotz des hohen Headbanging Anteils ein wenig Entlastung für den Nacken. Mit ‟Annihilation Prayer” heißt es dann wieder Vollgas voraus. Der Refrain hämmert sich Stück für Stück einfach in die Ohrwindungen, was an den Leadgitarren liegt. Ein wenig schwächer als seine Vorgänger kommt dann, trotz genialer Gitarren Riffs “Venomous Procession” daher. Mit Vollgas rauscht dann “On Top Many Layers Of Horror” an einem vorbei. Doch trotz der giftigen Stimme von Harris, bleibt dieser Song hinter allen andern zurück. Deutlich besser dank des hohen Anteils an Thrash Metal Elementen ist dann wiederum “Black Forms Materialise“. Der Refrain ist bei einem Live-Konzert vermutlich ein Moshpit Auslöser. Das Mega Highlight kommt mit “Judas In Hell be Proud” kurz vor dem Ende des Albums um die Ecke gebogen. Die beiden Gitarristen Steve Redmond und Bobby Phippins liefern sich Messerscharfe Riff Duelle und der Song kommt durch den Mix aus gutem alten Thrash und Death Metal richtig gut rüber. “On Wyverns Wings To Oblivion” beendet dann nach 45 Minuten das Album eindrucksvoll.

Nummer 4 lebt!

Mit dem vierten Album ‟Indisputably Carnivorous” hat die Band ein geniales Album geschaffen. Das Tempo ist beeindruckend und die vielen Riffs laden einfach zum Headbangen ein. Die Nackenmuskulatur wird sehr stark beansprucht. Die Songs sind Grund solide aufgebaut und beinhalten alles was man braucht. Zwar gibt es den ein oder anderen Song, der etwas schwächelt, doch im Großen und Ganzen ist das Album sehr ordentlich konzipiert. Das Album ist in keiner Sekunde langweilig und es überrascht sogar hin und wieder.  Die Melodien sind sehr eingängig und die Gitarrensoli beeindrucken sehr. Daher bleibt uns am Ende nichts anderes übrig als 5/6 Punkte mit auf den Weg zu geben.

 

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