Kambrium – Das neue Album “Synthetic ERA” im Review

 

Die niedersächsischen Epic Metaller von Kambrium gehören nach 15 Jahren trotz zweier eigen vertriebener Demos, einer EP und nun fünf Alben noch immer zu den Newcomern, was irgendwie nicht gerechtfertigt ist, denn Ihre Konzept Alben sind sehr gut ausgearbeitet und haben Hand und Fuß. Die Thematik wird jedes Mal so gut es geht umgesetzt, was man auch schon beim letzten Konzeptalbum „Dawn Of The Five Suns“ bemerkbar war. Dieses Album hat sich mit der Maya Kultur beschäftigt und war ein geniales Brett. Nun ist das neue Konzeptalbum „Synthetic ERA“ auf dem Markt. Wir haben daher einen Blick riskiert und das Album unter die Lupe genommen.

Kambrium – Erfüllt das Konzeptalbum die Erwartungen?

Nach dem Intro „Neon Death“ geht es mit „Cybernetic Overload“ dann rein in die Thematik des Albums. Dort fliegen euch gleich zu Beginn einige Synth. Sounds um die Ohren, was in gewisser Weise an die Maschinen aus den Science-Fiction Filmen der 80-er Jahre erinnert. Dies verwirrt am Anfang etwas, doch der Song verwandelt sich danach in echtes Brett. Das nachfolgende „Shadow Construct“ beeindruckt durch schöne Gitarrenriffs und den zweistimmigen Gesang. Mit „Nature, Error:404“ wurde eine beeindruckende Hymne geschaffen, in welcher Ihr auch Ulli Perhonen von Snow White Blood hören könnt. Der Titeltrack, welcher mit über 10 Minuten der längste Song des Albums ist, vereint alles was die Band zu bieten hat. Epische Gitarrenriffs, Synth. Waves, Klargesang und gut eingebaute Growls. Das absolute Highlight des neuen Albums ist aber eindeutig „Nightly Beat Mode“. Der Song frisst sich in den Hörkanälen fest und lässt einen nicht mehr los und zwingt einen förmlich dazu, die Repeat Taste immer wieder zu drücken.

Synthetic ERA – Stimmig und Griffig

Das neue Werk der Mannen von Kambrium ist wieder ein sehr gutes Konzeptalbum mit Hand und Fuß. Thematik ist im Songwriting sehr gut umgesetzt worden. Die Songs erinnern sehr schön an die Sci-Fi Filme der 80-er und 90-er Jahre. Für manch einen mögen die Synth.-Sounds etwas gewöhnungsbedürftig sein, doch alles in allem gehören diese zum Konzept des Albums dazu. Man hat einfach mal über den Tellerrand hinausgeschaut und etwas implementiert damit das Konzept auch passt. Mit Nature, Error:404 und dem Titeltrack gibt es zwei tolle Songs, die einen richtig gut mitreißen und Nightly Beast Mode ist der Mega Hit schlechthin. Ein kleines, aber wenn auch nur wirklich kleines Manko ist die Länge des Albums, mit etwas über 70 Minuten. Etwas gestraffter wäre für einige bestimmt besser, aber das ist auch schon quasi alles was man an Negativen, wenn man was finden will, findet. Daher gibt es von uns, denn die Länge stört uns nicht 6/6 Punkte und ein „Start The Engine“ mit auf den Weg.  

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