Baden in Blut – Erster Tag des kleinen Sommermärchens war ein explosives Spektakel der Extraklasse

 

Gestern startete die kleine Corona Ausgabe von „Baden in Blut“ mit einem genialen Musikaufgebot der Extraklasse. Normalerweise tummeln sich auf dem Festivalgelände in Weil am Rhein gut 2000 Menschen doch, wegen der anhaltenden Pandemie durften nur 500 Personen pro Tag anwesend sein. Damit die diesjährige Ausgabe im kleinen Rahmen stattfinden konnte, hatten sich die Veranstalter mächtig ins Zeug gelegt.

So ging es mit „Impact Of Theia“, einer jungen Metalcore Band aus der Region Lörrach, los. Diese heizte den Besuchern schon zu Beginn richtig ein. Weiter ging es dann mit „Venues“ einer Post Hardcore Band aus Stuttgart. Mit Songs wie „Uncaged Birds“ und „Shifting Colors“ zeigten sie den vielen Metalheads, dass sie zurecht auf dieser Bühne stehen. Der Auftritt war auch wegen der Stimme von „Lela Gruber“ ein echtes Erlebnis und man kann jedem nur empfehlen, wenn Ihr euch irgendwo ein „Venues“ Konzert anschauen könnt, nutzt die Gelegenheit. Nach gut 45 Minuten war dann aber Schluss und „The Hirsch Effekt“ enterte die Baden in Blut Bühne. Mit Songs von Ihrem aktuellen Album Kollaps aber auch älteren Songs ließen sie die Besucher nicht stillstehen und es bildeten sich die ersten kleinen Circle Pits. Doch nach gut 60 Minuten war dann auch der Auftritt der Jungs aus Hannover vorbei und sie überließen der jungen und dynamischen Band „Oceans“ die Bühne. Diese machten mit Ihrem aktuellen Album „The Sun And The Cold“ ordentlich Dampf im Kessel und die Metalheads vor der Bühne gingen voll mit, doch nach gut 60 Minuten endete dann auch dieser grandiose Auftritt.

Nach einer 30-minütigen Umbauphase brannten „Pyogenesis“ um Frontmann „Flo von Schwarz“ ein richtiges Feuerwerk ab. Mit Songs vom aktuellen Album „A Silent Soul Screams Loud“ aber auch älteren Songs heizten sie den Rock und Metalheads richtig ein. Sichtlich begeistert wieder auf einer Bühne zu stehen, performten sie, als würde es um Ihr Leben gehen. Nach über einer Stunde Vollgas übergaben die Jungs aus Stuttgart dann an „Annisokay“. Mit Songs wie „Bonfire Of The Millenials“ „Under Your Tattoos“ oder „The Tragedy“ gaben sie bei Ihrem zweiten Auftritt in diesem Jahr richtig Vollgas. Ein brillanter Auftritt und in unseren Augen der eigentliche Headliner des ersten Tages. Nach diesem über 90 Minuten Auftritt war es dann für „Cypecore“ ein einfaches Spiel. Ein perfekt angeheiztes Publikum wartete auf die futuristischen Melodic Death Metaller aus Mannheim. Mit einer aufwendigen Bühnenshow und Ihrer aktuellen Scheibe „The Alliance“ im Gepäck machten sie die Bühne von Baden in Blut fast dem Erdboden gleich. Ein würdiges Ende für den ersten Tag des kleinen Sommermärchens in Weil am Rhein.

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