Baden in Blut – Sommermärchen endete kurz vor Schluss mit Starkregen und Gewitter

 

Am gestrigen Samstag ging das kleine Sommermärchen von Baden in Blut mit einem genialen Aufgebot des Death, Black und Heavy Metals weiter. Wie am Vortag durften nur 500 Metalheads in den Genuss von großartiger Live-Musik kommen, doch am Ende spielte das Wetter nicht mit, doch dazu später. Die Veranstalter hatten aber alles dafür getan, dass diese Ausgabe des Festivals etwas Besonderes aber auch Einzigartiges ist, denn normalerweise sind 2000 Menschen ohne Masken vor Ort und feiern.

Denn Startschuss gaben die Thrash/Death Metaller von „The Dark Zodiak“ um Frontfrau Simone Schwarz. Mit Ihrem neuen Album „Ophiuchus“ im Gepäck, heizten sie den Metalheads vor der Bühne kräftig ein. Es war ein grandioser Beginn, der nach 40 Minuten endete. Doch den vielen Besuchern sollte nicht langweilig werden, denn „Impalement“ fingen da an, wo Dark Zodiak aufgehört hatten und gaben Vollgas. Mit tiefen Growls und harten Riffs präsentierten die Metaller aus der Schweiz Ihr aktuelles Album „The Impalement“. Die Fans vor der Bühne sogen jeden Song in sich auf und skandierten nach dem 40-minütigen Auftritt die erste Zugabe rufe. Mit den bayrischen Black Metallern von „Groza“ ging es aber nahtlos weiter und diese ballerten ordentlich los. Jeder vor der Bühne kam auf seine Kosten.

„Necrotted“ übernahmen dann nach 45 Minuten das Ruder auf der Bühne und mit Songs von ihrem aktuellen Album „Mental Castration“ aber auch älteren Stücken rissen sie die Baden im Blut Bühne fast ab. Einfach gesagt, 45 Minuten Death Metal der Güte Klasse A. Wieder etwas düsterer wurde es dann mit „Unlight“. Ihr aktuelles Album „Antihelion“ sowie ältere Werke waren Programm. Einfach genial der 45-minütige Auftritt der Mannen aus Deutschland und der Schweiz. Nach einer Umbaupause von gut 30 Minuten ging es dann mit den Mannen von „Revel in Flesh“ weiter. Ein Spektakel der Extraklasse auf und vor der Bühne machten den Auftritt zu einem wahren Erlebnis. Die tiefen und langen Growls von Sänger Ralf „Haubersson“ Hauber waren mehr als beeindruckend. Doch nach 50 Minuten war auch dieser Auftritt leider schon zu Ende.

Langsam, aber sicher ging es nun auf das große Finale mit Desaster zu, doch das Wetter wurde langsam instabil. Graue Wolken zogen langsam auf, doch noch fielen keine Regentropfen aus Odins Schoss und die aus München stammenden Death Metaller von Thulcandra enterten die Bühne. Diese brannten ein Feuerwerk der Extraklasse ab. Mit Songs wie „Sorrow OF The One“ oder „Deliverance In Sin and Death“ vom aktuellen Album „Ascension Lost“ begeisterten sie die ganzen Metalheads auf dem Gelände. Nach 70 Minuten war der geniale Auftritt zu Ende und die hessischen Melodic Death Metaller von Disbelief übernahmen den Staffelstab in Richtung Finale. Die Mannen um Fronter Karsten “Jagger” Jäge feuerten auch aus allen Rohren und ließen die vielen Metalheads headbangen als gäbe es kein Morgen mehr. Odin dachte sich anscheinend, dass dies der wahre Headliner des Baden in Blut Festival ist und schleuderte Blitz, Donner und jede Menge Wasser von oben herab. Die Veranstalter mussten daher das Festival abrechen, denn wie immer, so sollte es jedenfalls überall sein, geht die Gesundheit der Besucher und aller auf dem Gelände verweilenden Personen immer vor.

Somit endete das Baden im Blut Sommermärchen frühzeitig. Trotzdem zeigten sich die vielen Metalheads vor Ort vergnügt, denn sie hatten über zwei Tage ein Festival der Extraklasse, dass jeden Musikgeschmack abgedeckt hatte, solange man auf Rock und Metal steht.

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