Baden in Blut – Der Rückblick auf ein Festival Sommermärchen

 

Weil am Rhein ist eine sehr schöne Region im Dreiländereck. Der Weg in die Schweiz und nach Frankreich ist nicht sehr weit und somit eine der besten Ecken für ein Festival. So findet dort auch jedes Jahr das Baden im Blut Open Air statt. Wegen der Pandemie musste das Festival, wie alle anderen auch, erstmal pausieren. Doch die Veranstalter setzten Himmel und Hölle in Bewegung, um dieses Jahr eine Ausgabe hinzubekommen. Am Ende hatten sich die Mühen gelohnt, auch wenn es nicht ganz das unbeschwerte Festival wie sonst war, wo man unbeschwert vor der Bühne feiern kann mit all seinen Freunden und den vielen angereisten Metalheads aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

In diesem Jahr durften unter strengen Corona Auflagen, 3G und Maske auf dem gesamten Gelände mit Ausnahme des Raucherbereichs, das Festival für 500 Menschen je Tag starten. Sonst sind bequem 2000 Menschen je Tag vor Ort und feiern die Bands auf den Bühnen. Also nur ein kleiner Bruchteil dessen, was sonst das Festival genießen konnte.

Die Veranstalter hatten aber nicht nur fieberhaft an den Rahmenbedingungen gearbeitet, sondern hatten auch ein Bandaufgebot der Güteklasse A aufgefahren. So waren unter anderem Annisokay, Pyogenesis, Disbelief, Dark Zodiak, Venues, Unlight, Revel in Flesh und Oceans vor Ort und machten mit Ihren aktuellen Alben richtig Dampf im Kessel. Ein Aufgebot von Progressivem Rock über Doom Metal bis hin zum Death Metal war zu Gast beim Baden in Blut Open Air. Über zwei Tage gaben insgesamt 15 Bands immer Vollgas und zauberten bei vielen Metalheads ein Lächeln ins Gesicht. Für die vielen Musiker war es auch etwas grandioses, denn sie konnten endlich Ihre neuen Werke vor Publikum präsentieren. Den Veranstaltern muss man für diese Leistung ein großes Lob aussprechen, denn es war eine großartige Leistung unter diesen Bedingungen ein Festival auf die Beine zu stellen. Auch den vielen Ehrenamtlichen Helfern, den Securitis, den Sanitätern und der Polizei muss man an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön mit auf den Weg geben.

Am Ende wollte dann aber leider das Wetter nicht mehr ganz mitspielen und so mussten die Veranstalter das Festival abbrechen, denn das Gewitter was aufgezogen war und der Starkregen machten es am Ende unmöglich das Festival mit den Headlinern von „Desaster“ fortzusetzen. Leider ein frühes Ende für ein Sommermärchen, was in diesen Tagen seines Gleichen sucht, doch die Gesundheit aller und so sollte es immer und überall sein, geht immer vor. Doch die vielen aus allen Ecken von Deutschland, Frankreich und der Schweiz angereisten Metalheads waren am Ende glücklich, denn sie hatten endlich wieder Bands auf einer Bühne gesehen. Ein Erlebnis was im kommenden Jahr hoffentlich ohne die Corona Regeln wieder in normaler Größe möglich ist.

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