Sinner Rock, ein kleines Corona Märchen wurde war

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Vom 10. bis 11. September gab es in den Zeiten von Corona ein weiteres kleines Märchen, denn die Veranstalter vom Sinner Rock hatten zum musikalischen Stelldichein geladen. Mit einem fetten Programm und vielen Bands hieß es von Anfang an „Vollgas voraus“ Allerdings ging es nicht ganz ohne die 3G Regeln.

Ohne langes Zögern ballerten die Hardrocker von „The Vagrants“ richtig los und zeigten, dass sie zurecht auf der Sinner Rock Bühne standen. Gefühlt waren es Jahrzehnte das man wieder Live-Musik hören konnte doch dieser Auftritt zu Beginn war Balsam in den Ohren. Nach knappen 40 Minuten war dieser erste geniale Moment vorbei und die Bühne wurde für „Jaimi Faulkner“ vorbereitet, welcher die gut 1200 Besucher richtig anheizte. Gut eine Stunde gab der australische Musiker, welcher in Düsseldorf lebt, richtig Vollgas, bevor es mit den Melodic Death Metallern von „Oversense“ weiterging. Mit Songs von Ihrem aktuellen Album „Storyteller“ sowie vielen neuen Songs brannten sie ein richtig geniales gut 90 Minuten langes Feuerwerk ab bevor dann die schwedischen Rockröhren von „Thundermother“ die Bühne eroberten. Mit einer beeindruckenden Songauswahl von Ihrem aktuellen Album „Heat Wave“ sowie vielen Songs aus vergangenen Tagen ließen sie die Herzen der Besucher in Flammen aufgehen. Jede Note wurde aufgesogen als gäbe es nichts anderes mehr auf der Welt. Nach zwei Zugaben war dann aber der Auftritt der Mädels vorbei. Das Resümee des ersten Tages fällt kurz aus: “AWESOME

Der Samstag begann für die ganzen Rock und Metalheads, welche bis spät in die Nacht gefeiert hatten um 13 Uhr mit „Mike Gerold“, der wieder einmal ein geniales Programm abgefahren hatte. Mit „Stand Up Stacy“ aus dem fernen München gab es dann im Anschuss eine Runde erstklassigen Punkrock für die frühen Vögel vor der Bühne. Nach einem phänomenalen Auftritt enterte die Hamburger Metal Combo von „Odeville“ die Bühne und feuerte aus allen Rohren mit fetten Songs um sich und ließen die Besucher vor der Bühne nicht stillstehen. Nach einer guten Stunde und einer kleinen Umbaupause ging es dann mit „Ferdy Doernberg“ aus Hersfeld weiter. Mit einem genialen Programm zeigte er, dass er zurecht in vielen Bands gespielt hat und auf die Bühne vom Sinner Rock gehörte. Nach seinem Auftritt ging es dann langsam Richtung Finale, doch zunächst feuerten „Sweet Needles“ sowie „Colbinger“ aus allen Rohren, um dem Co-Headliner von „Doctor Victor“ eine gute Plattform zu bieten. Diese gaben dann nochmal so richtig Vollgas und machten es für „The New Roses“ dann leicht das Publikum so richtig ins Schwitzen zu bringen. Bei der Cover Version von Johnny B. Goode kamen dann auch „Doctor Victor“ auf die Bühne und performten mit den Jungs. Nach gut zwei Stunden und einer Zugabe war dann aber das kleine Corona Märchen vom Sinner Rock auch zu Ende und viele glückliche Metalheads begaben sich zu Ihren Fahrzeugen oder Unterkünften, um am Sonntag den Heimweg anzutreten.

Ein großes Lob geht raus an die Veranstalter und alle Helfer, die unter den gegebenen Corona Voraussetzungen etwas Grandioses geschafft haben. Vielen Dank und ein „Wir sind unwürdig“ geht daher an euch, liebes Sinner Rock Team

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