Thrash Inferno Schrecksbach – Der Rückblick auf ein grandioses Event

 

Pic by S. Löffler

Die Veranstalter des Thrash Infernos im nordhessischen Schrecksbach hatten sich am Samstag, dem 06.November, mächtig ins Zeug gelegt und einen kongenialen Abend der Superlative heraufbeschworen. So ging es mit den bei Glory and Fame Music unter Vertrag stehenden Metallern von BROKEN RESISTANCE los und das nicht zu knapp. Mit „Downfall“ von ihrem ersten Album aber auch neuen Songs wie „Deliverer“ heizten sie den Besuchern des 1 Tages Events richtig ein und nach 45 Minuten Vollgas, ohne auf die Bremse zu drücken, waren auch die ersten schon richtig ins Schwitzen gekommen.

Dann war es aber Zeit und die Mannen von ODIUM enterten die Bühne. Diese legten dann auch gleich los wie die Feuerwehr und feuerten aus allen Rohren. Man konnte fast den Eindruck gewinnen, das Frontmann Ralf Runkel die Grundmauern der Mehrzweckhalle in Schrecksbach ins Wanken bringen wollte, denn mit „Abyss“ und „Revoultion“ brannten die Frankfurter Metaller ein Feuerwerk ab, das sich sehen lassen konnte, doch auch dieser Auftritt war nach knappen 60 Minuten zu Ende. Nach einer kleinen Umbaupause stürmten dann die Schwalmstädter Metaller von SQUEALER die Bühne und schlugen in dieselbe Kerbe wie zuvor Odium.

Mit Songs wie „Facing The Death“ oder „Into Flames“ wurden die Windungen in den Gehörgängen vom Staub befreit, welcher sich in den letzten Jahren ohne Musik angesammelt hatte. Viele Headbangende Gäste standen in der ersten Reihe und feierten über eine Stunde die Jungs, bevor es dann Zeit für HOLY MOSES wurde. Frontfrau Sabrina Classen fackelte auch nicht lange und gab gleich richtig Gas. Mit „Near Dark“ und „Defcon II“ wurde schon zu Beginn des 60-minütigen Auftritts richtig Gas gegeben. Doch es sollte kein bisschen langsamer werden und es bildete sich auch ein schicker Moshpit. So richtig ins Schwitzen kamen die Besucher dann mit „Jungle Of Lies“. Nach einer Zugabe übergaben sie dann aber auch das Szepter an den Top Act des Abends, nämlich TANKARD.

Diese reisten mit Ihrem Programm durch Raum und Zeit und präsentierten legendäre alte Eisen und neuere Sachen in einem Wechsel der beeindruckend war. Neben Gerre der auf der Bühne richtig Gas gab, kamen die Metalheads vor der Bühne auch mächtig ins Schwitzen. Ein Kracher Song nach dem anderen flatterten durch die Mehrzweckhalle Schrecksbach und man konnte sich sicher sein, dass jeder sagen wollte „Die With A Beer In Your Hand“ doch „A Girl Called Cerveza“ raubte einem die Luft und bevor es hieß „Empty Tankard“ waren alle mit der „Zombie Attack“ beschäftigt. Am Ende war das Fass dann leer, jeder tropfen getrunken und das Fest leider zu Ende. Ein unvergesslicher Abend, welcher unter den gegeben Bedingungen ein Mega Spaß war und die trüben Gedanken einfach weggepustet hat. Man muss den Organisatoren ein großes Lob aussprechen für das was sie geleistet haben. Doch „One Foot In The Grave“ mäßig steuert man schon auf das nächste Jahr zu, um in Schrecksbach wieder zu feiern. Wer dann die Mehrzweckhalle in Grund und Boden feiern wird, steht aber noch nicht so ganz fest. Wir halten euch aber auf dem laufenden

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