Iced Earth – Generalbundesanwaltschaft verklagt Jon Schaffer

Pic from: Dirk Behlau

 

Beim Sturm auf das Captiol am 6. Januar war Iced Earth Frontmann Jon Schaffer auf einem Foto abgelichtet und im späteren Verlauf festgenommen worden. Nun hat er einen Deal mit der Staatsanwaltschaft bezüglich seiner möglichen Haftstrafen geschlossen. Der Generalbundesanwalt Karl Racine wird aber dennoch die 31 Mitglieder der extremistischen Gruppen „Oath Keepers“ und „Proud Boys“ anklagen. Auch befindet sich Jon Schaffer unter den Anhängern dieser Gruppierungen. Das Ziel des Generalbundesanwalt ist es die Kosten, welche zur Verteidigung und Ermittlung der Straftäter ausgegeben wurden, wieder reinzuholen.

Die Anklageschrift liest sich wie folgt: Die besagten 31 Personen haben sich „dazu verschworen, den District zu terrorisieren“. Ihre Taten seien ein „koordinierter Akt des heimischen Terrorismus“. Auch Jon Schaffer sei „ein Gründungs- und lebenslanges Mitglied der Oath Keepers“.

Im Interview mit der Washington Post kommentierte Generalbundesanwalt Racine: „Ich denke, der Schadenersatz ist beträchtlich. Wenn es so kommt, dass diese Individuen und Entitäten Bankrott machen oder sie in finanzielle Gefahr geraten, dann soll es so sein.“

Racine fordert den von Gesetzeswegen höchstmöglichen Schadenersatzbetrag. Dies teilte er in einer Pressekonferenz mit. Dort heißt es: „Die Angeklagten, wie sie alle wissen, waren weder Touristen noch haben sie patriotisch gehandelt. Sie waren Mitglieder einer Bürgerwehr, Mitglieder eines Mobs, Aufständische, die danach getrachtet haben, die Freiheiten unseres Landen zu zerstören.“

Dadurch das sich der Iced Earth-Frontmann schuldig bekannt hat wurde er auf Kaution freigelassen, auch wenn die Auflagen dafür sehr streng sind. Hätte er keinen Deal ausgehandelt und nicht bei der kompletten Aufklärung mitgewirkt, dann hätten ihm vermutlich 30 Jahre Gefängnis gedroht. Nun wird er vermutlich, dank des Deals, mit eine „Blauen Auge“ davonkommen und nur zwischen drei bis fünf Jahren im Gefängnis müssen.

 

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2 Kommentare

  1. 3-5 Jahre für ein asoziales Miststück, dass zudem Verfassungsfeind ist und nichts mit Demokratie zu tun hat, ist doch geschenkt.

    Wie wärs mit Auslieferung an einen russischen GULAG?

    • Sieht bei Ihnen aber auch nicht so wirklich gut aus mit dem Demokratieverständnis, denn dazu gehört es auch die Gewaltenteilung und die Strafrahmen zu akzeptieren und niemanden in ein Straflager schicken zu wollen. 3 bis 5 Jahre sind doch wirklich angemessen. Außerdem Karriere zu Recht kaputt. Das reicht. Schade, Iced Earth waren klasse.

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