Was das Team von „Hasswut“ auf die Beine stellt ist mehr als außergewöhnlich. Sie kombinieren Industrial Sounds mit harten Gitarren Riffs und kreieren dadurch einen ganz neuen Sound. Am 13. März erschien Ihr Album „Atomkrieg“ über Art Gates Records auf dem Markt. Auch dieses Album startet, wie auch die vorangegangenen Alben, „Wir sind“ (2014) und „Falsch“ (2017) richtig durch. Jetzt fragen sich bestimmt viele von euch, wer in Gottesnamen sind denn Hasswut. Das ist relativ einfach beantwortet. Hasswut ist ein in 2013 ins Leben gerufenes Projekt von Dani NQ (V) und Javix (G) welche zur Industrial Band „Mind Driller“ gehören. Zu Ihnen hat sich der Keyboarder „Zufo“ von Mutant-e gesellt. Die Jungs kommen aus Spanien, singen aber in Deutsch, was die Songs noch beeindruckender macht.

Das Album selbst ist typischer NDH Rock vom feinsten. Der Titeltrack „Atomkrieg“ reißt einen mit und es ist für jeden der auf NDH steht ein Genuss fürs Ohr. An einigen Punkten könnte man meinen, man hört Rammstein, doch das ist dann am Ende schon ein wenig weit hergeholt. Was das Album interessant macht, ist das man an jeder Stelle wieder neu einsteigen kann ohne, dass man aus dem Konzept herausgerissen wird. Die Jungs haben sich echt Gedanken gemacht und über den Tellerrand hinausgeschaut und etwas gewagt. Das hat sich ausgezahlt, denn Hasswut hat Frankreich und Deutschland im Sturmlauf erobert. So waren sie auch bei Rock am Stück 2019 vor Ort und haben die Besucher mitgerissen.

Das Album bekommt von uns 5/6 Punkte und ein „Awesome“ mit auf den Weg, denn es ist experimentell und rockt richtig ab. Kleine Schwächen gibt es hier und da, aber die sind eher marginal. Wenn man das Album aber komplett an einem Stück durchhört dann wird es am Ende ein wenig langatmig immer wieder die identischen Sounds um die Ohren gefeuert zu bekommen. Ansonsten ist es ein gutes Album und daher solltet Ihr euch dieses auch zulegen.

Tracklist:

1. Der Radioaktive Mann
2. Scheisse
3. Vorwärts
4. Atomkrieg
5. Die Macht
6. La Purga
7. Der Weg
8. Rette Mich
9. Angstlos
10. Dreck

 

 

Schweden ist das Mekka der Power-Metal Szene schlechthin. So ist es auch nicht verwunderlich das die neue schwedische Hoffnung für Power Metal „Mad Hatter“ nun schon Ihr zweites Album „Pieces Of Reality“ mittels Art Gates Records am 22. Mai auf den Markt bringen werden. Das neue Album folgt auf das 2018 erschienen Album „Mad Hatter“. Das Debütalbum war so genial, dass es die Band auf das Gineta Rock-Festival 2018 in Spanien geführt hatte. Damit Ihr wisst warum die Band so am durchstarten ist, haben wir euch ein Video vom letzten Album mit dazugepackt. Über das kommenden Album sagte die Band:

„Dieses neue Album hat alles, was du dir für ein Power Metal-Album wünscht! Es ist schnell, eingängig, bombastisch, melodisch und schwer! Wir wollten ein Album schaffen, das all diese Elemente hat, aber mit unserem Hauch von Geheimnis darüber. Als ob Heavy Metal im Wunderland aufgenommen wurde. Fans von Halloween, Freedom Call, Avantasia, Stratovarius und Blind Guardian werden das genießen! Das Album wird sich für uns persönlicher anfühlen und ich denke, die Fans werden die Leidenschaft hören, wenn sie sich das Album anhören.“

Tracklist:

  1. Fever Dreams
  2. Master Of The Night
  3. Queen Of Hearts
  4. Rutledge Asylum
  5. The Children From The Stars
  6. Pieces Of Reality
  7. The Valley
  8. Ignite
  9. Awake
  10. Collector Of Souls
  11. I’ll Save The World

 

 

Wenn man ein Album in die Finger bekommt und es zum ersten Mal vollständig hört und am Ende nochmal hinschaut ob man sich nicht verhört hat, dann ist auf einem Album etwas anders, als man erwartet hat. So ist es auch beim neuen Metal Church AlbumFrom The Vault“ wwelches über „ Reaper/Universal“ auf den Markt gekommen ist. Es steht Metal Church drauf, der Sound ist auch eindeutig im Stil der Band, doch brandneues Material mit nur 4 Songs ist dann doch etwas spärlich gesät. Man findet neben den neuen Songs allerdings fünf bisher nicht veröffentlichte Tracks, die es nicht auf das Album „Damned If You Do“ geschafft haben. Auch haben drei Cover Varianten (Ram Jam – Black Betty, Nazareth – Please Don’t Judas Me und Sugarloaf – Green Eyed Lady ) auf die neue Scheibe geschafft. „Fake Healer“ aus dem Jahre 2017 wurde mit Gastsänger Todd La Torre von Queensrÿche neu aufgenommen. Nur auf der Deluxe Version des Albums werdet Ihr in den Genuss der Live Aufnahmen von der letzten Welttournee kommen, welche in Japan im Club „Citta“ aufgenommen wurde.

Wenn man sich jetzt auf die vier neuen Songs konzentriert, dann sind diese einfach mehr als Genial. Mann wird durch die genialen und biestigen Riffs in Kombination mit der giftigen Stimme Mike Howes an die Wand gepustet. Perfekte Grundlage, um richtig zu headbangen. Dass die Songs so abgehen, kann auch damit zusammenhängen, dass diese von „Chris Collier“ (Whitesnake) gemischt wurden. Die übrigen Songs wurden von Kurt Vanderhoof (G) gemischt. Dieser hat den alten Songs und den Cover Versionen den gewissen Kick mit auf den Weg gegeben und Mike Howe (V), welcher seit 2015 wieder dabei ist, richtig in Szene gesetzt.

Das neue Album ist eine bunte Metal Mischung. Von allem etwas dabei aber nicht zu viel damit es am Ende nicht zu langweilig wird. Trotzdem hätte es mehr neues Material sein können am Ende, doch was solls. Der Sound ist im typischen Metal Church Design und wie anfangs angesprochen, man schaut nochmal aufs Cover und versichert sich, dass es am Ende auch Metal Church ist. Daher gibt es von uns 4/6 Punkte mit auf den Weg.

TRACK LISTING (DELUXE USA VERSION)

NEW STUDIO TRACKS

  1. Dead on the Vine
  2. For No Reason
  3. Conductor [redux]
  4. Above the Madness

B-SIDE TRACKS FROM THE “DAMNED IF YOU DO” SESSIONS

  1. Mind Thief
  2. Tell Lie Vision
  3. False Flag
  4. Insta Mental
  5. 432hz

COVER SONGS FROM THE VAULT

  1. Please Don’t Judas Me  [NAZARETH COVER]
  2. Green Eyed Lady [SUGARLOAF COVER]
  3. Black Betty [RAM JAM COVER]

LIVE TRACKS FROM THE VAULT

  1. Agent Green [LIVE IN JAPAN]
  2. Anthem to The Estranged [LIVE IN JAPAN]

BONUS TRACKS  

  1. “Killing Your Time” (Wizard mix) [digital and comic CD only]
  2. Needle & Suture” (Metal mix) [digital and comic CD only]
  3. “The Enemy Mind” (XI bonus track) [digital download version only]
  4. “The Coward” (XI bonus track) [digital download version only]

 

Wie ein Wintersturm aus dem Hohen Norden Skandinaviens kommt das neue Album „Wolves Of Karelia“ von den finnischen Melodic Death Metallern von „Wolfheart“ dank Napalm Records angebraust. Mit harten und schweren Riffs und einem Geflecht von rhythmischen Melodien erschaffen die Mannen von Wolfheart eine Atmosphäre die einen einfach mitreist. Melodic Death Metal der puren Art und Weise, der einen auch mal kurz verweilen lässt, bevor man dann wieder brachial nach vorne getrieben wird. Der Spielraum ist daher auch sehr eng gesteckt, doch das ist kein Negativum, sondern eher etwas Positives, denn man bekommt das was draufsteht, Melodic Death Metal.

Das fünfte Langeisen von Tuomas Saukkonen mit seinen Mannen von Wolfheart ist ein Erlebnis der besonderen Art. Man fühlt sich in die Wildnis versetzt. Wer die Augen schließt und das Album auf sich wirken lässt, der wird die Klänge von Wölfen in der Ferne hören, die marschierenden Kämpfer der Schlacht war nehmen die durch die Wildnis stapfen und Ihren Weg nach Hause suchen. Ein wahnsinnig geniales Album was da auf den Markt gekommen ist. Daher gibt es von uns 6/6 Punkte und ein „YES! YES! YES!“ mit auf den Weg.