Dass der Schutz unseres Planeten wichtig ist haben zuletzt schon Nightwish mit Ihrem Album gezeigt. Auch die Melodic Death Metaller von Dying Empire haben sich mit der Problematik auf Ihrer neuen Scheibe „Samsara“ auseinandergesetzt. Im Death Metal ist das zwar etwas schwieriger, doch in keinster Weise unmöglich.

Schon der Opener „Wrath“ zeigt auf, dass die Gitarrenriffs sehr aggressiv eingearbeitet wurden und gleich zu Beginn ein klares Zeichen gesetzt wurde, dass die Mannen den Schutz der Umwelt als Thema mit eingearbeitet haben. Mit Klargesang und gut eingeschobenen Growls geht es mit „We Are Not Gods“ richtig tiefgreifend in die Abgründe der Menschheit. „Incubus“ ist eine schöne Ballade, die einen richtig mitnimmt.

Das Album ist ein gutes Gesamtkonzept, in dem sich alles wie in einem Puzzle am Ende zusammensetzt. Gut aufgebaut und die sozialkritischen Themen sind perfekt eingebaut worden.

Die Mischung aus harten und ruhigeren Passagen beeindruckt immer wieder aufs Neue. Die Thematik ist sehr gut ausgearbeitet doch ein wenig hat die Härte darunter gelitten. Samsara gehört auf jeden Fall in jede Melodic Death Metal Sammlung ohne Wenn und Aber. Daher gibt es von uns 5/6 Punkte mit auf den Weg.

 

 

Die kanadischen Metaller von „Traveler“ haben mit Ihrem Album Nummer zwei sich wieder auf die Pfade des klassischen Heavy Metals begeben. Ihr neues acht Song starkes Album „Termination Shock“ kommt nur ein Jahr nach dem Debütalbum „Traveler“ auf den Markt.

Schon am Anfang zünden Sie eine Dreier Kombination, die einfach genial ist. „Shaded Mirror“ treibt einen gleich mit mächtigen Gitarrenriffs und schönen Solis voran bevor dann mit „Termination Shock“ die Nacken Muskulatur schon etwas stärker beansprucht wird und mit „Foreverman“ dann fast vollständig zum Erliegen kommt. Eine perfekte Kombination für jeden Freund des klassischen Heavy Metals. Ein wenig ruhiger geht es dann Anfangs mit „Diary Of A Maiden“ zur Sache, bevor dann wieder die Gitarren Riffs in Kombination mit den Drums einen kurzfristig antreiben.

Mit „After The Future“ gibt es einen an eine Ballade erinnernden Song um die Ohren geschossen, der nach der ganzen Headbangerei etwas Erholung mit sich bringt. Ein guter Abschluss wurde mit „Terra Exodus“ geschaffen, welcher noch einmal ein wenig Gas gibt und die Nackenmuskeln am Ende bei dem ein oder anderen dann doch zum Versagen bringen könnte.

Alles in allem ist das Album ein relatives gelungenes Werk, doch ist nicht ganz so stark wie das Debütalbum im vergangenen Jahr. Vielleicht waren die Jungs ein wenig zu schnell mit Album Nummer zwei. Die Songs sind allerdings nicht schlecht, doch ein markanter Hit, trotz einer genialen Kombination ist fast nicht vorhanden. Live performt kommen die Songs allerdings  deutlich besser als auf dem Album selbst.

Daher bekommen die Jungs aus Kanada von uns 4/6 Punkte und ein „We Want More“ mit auf den Weg

 

 

Die amerikanischen Gothic Death Rocker haben mit Ihrem neuen Album „Forever Black“ wieder ein Meisterwerk hingelegt. Seit 1976 spielen Sie Ihre Version des Heavy Metals, welcher zu damaligen Zeiten eher an Hardrock erinnert hat. Wenn man das Live Album nicht mitrechnet, dann gibt es sage und schreibe vier Alben bevor nun nach 29 Jahren das neue Album erschienen ist. Nach dem kurzen melodischen Intro „The Call“ geht es dann mit „Legion Arise“ richtig in den Nacken, denn es ist ein wahres Fest für jeden Headbanger. Man wird einfach durch die Gitarrenriffs stetig vorangetrieben und kann einfach nicht mehr aufhören seinen Kopf zu bewegen.

The Frost Monstreme“ ist etwas für die Metalheads unter euch, die mehr auf der Stelle im Beat mitgehen und die Fäuste nach oben reckt. Ein wenig ruhiger wird es dann in „Stormbringer“, denn diese einer Ballade ähnelt zum Teil einer Ballade, doch wird immer mal wieder so beschleunigt, um aus dem ruhigen melodischen Trott heraus zu kommen. Der Titeltrack zuletzt ist nach 34 Minuten eine geniale Hardrock Nummer mit schönen Gitarrensolis denen es Spaß mach zu lauschen.

Das Album ist einfach wirklich Rund wie ein Ring, der im Schicksalsberg in Mordor geschmiedet wurde. Perfekt und ein einzigartiges Meisterwerk, denn nur so kann man das Album „Forever Black“ beschreiben. 39 Minuten Hörgenuss und kein bisschen langweilig oder mit Füllmaterial zugepfropft. Daher gibt es von uns 6/6 Punkte und ein „AWESOME“ mit auf den Weg.

Tracklist von Forever Black

  1. The Call
  2. Legion Arise
  3. The Frost Monstreme
  4. The Fire Devine
  5. Stormbringer
  6. Fractus Promissum
  7.  Nightmare
  8. Before Tommorow
  9. Forever Black