Harpyie – Das neue Album „Blutbann“ unter der Lupe

 

Seid heute ist das neu Langeisen „Blutbann“ der Folk Metaller von „HARPYIE“ im Handel. Im Gegensatz zu den letzten Album „Minnewar“ und „Aurora“ ist das neue Werk düsterer und härter. Daher haben wir es genau durchleuchtet.

Ja das Album ist deutlich härter und geht einen etwas anderen Weg als das was man bisher gewohnt ist von den Mannen um Sänger Aello.

„Blutbann“ blutiger, härter und frisst die Seele auf

Schon der Opener „Blutadler“ macht deutlich, dass es härter aber auch tiefgründiger zur Sache geht. Die Geige ist verschwunden doch die Drehleier ist hinzugekommen. Auch ist mit der weiblichen Gesangsstimme ein besonderes Momentum hinzugefügt worden.Der Song geht ein wenig in die Dark Metal Szene was aber sehr gelungen ist. „Angst Im Wald“ schlägt in die selbe Kerbe und zeichnet sich auch durch Sänger Aello, der aus seiner Stimme alles herausholt. Ein wenig mehr in die Balladen Richtung geht es dann mit „Liebe Auf Den Ersten Biss“. Mit „Die Geister Die Ich Rief“ und  „Dunkelschwarz“ geht es dann mehr in Gothic Bereich und ein wenig in Richtung des altbekannten geht es dann mit „Nachtfalter“ bei dem man sich Unterstützung von ASP geholt hat. „Verräterisches Herz“ wird dann wieder etwas härter und die elektronischen Spielereien Sorgen für Abwechslung.  „Fang Mich Ein“ hat einen interessanten Breakdown in der Mitte und reisst einen dann nochmal richtig mit. Mit dem schönen Interlude „Wir Sind Die Nacht“ wird der nachfolgende Song „Vampir“ genial eingeleitet. Letzt genannter ist einfach von der Struktur aber nimmt einen sofort mit. Einen gelungenen Richtungswechsel in die Industrial Metalszene gibt es dann mit „Okkult“ . Zuletzt gibt es mit „Ich Glaub Dir Nicht“ noch eine Ballade um von dem ganzen Vollgas gebombe herunter zukommen.

HARPYIE weniger Folk dafür mehr Metal

Mit dem neuen Album „Blutbann“ begeben sich die Mannen HARPYIE auf einen neuen Weg. Weniger Folk Metal dafür mehr Dark und Gothic Metal. Mit „Vampir“, „Liebe auf den ersten Biss“ und „Blutadler“ gibt es gleich drei fette Highlights. Zwar schwächelt am Ende „Ich Glaub Dir Nicht“ doch das ist weniger tragisch. Beim Songwriting hat man sich viel Mühe gegeben und auch der melodische Teil hat sehr viele geniale Passagen die einen abholen. Da sich HARPYIE immer wieder neu erfinden auf ihren Alben ist dieses neue Werk sehr gut gelungen und durchaus Abwechslungsreich. Langeweile kommt daher nicht auf und daher gibt es von uns, weil es einfach gut gelungen ist, die seltene 6/6 Punkte Bewertung und dazu noch ein „Hell Yeah“ mit auf den Weg.

 

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