Durch Oldenburg lief am letzten Samstag ein kleines Erdbeben. Das Epizentrum war die UmBAUbar, denn dort fand dank Chrissi Ferdinand die zweite Auflage des Metalhornz Festivals statt. Das es so rappelte im Karton war auch kein Wunder, denn die Veranstalterin hatte 6 Hochkarätige Bands aufgefahren, die man gesehen haben musste. Wenn ihr nicht da wart, dann müsst ihr jetzt lesen was da passiert ist.

Den Auftakt machten Sector aus dem schönen Hamburg. Die Industrial Metaller hatten auch richtig aufgefahren und knallten einen fetten Hit nach dem anderen raus. So hatten sie neben ihrem aktuellen Album Digital Vodoo auch die neue Single „Millenium Ark Stone“ mit dabei. Die Bühne war Fronter Nils auch ein wenig zu klein und so ging es quer durch die UmBAUbar mit dem Mikrofon. Nach einer Stunde war dann aber Feierabend

Nach der kleinen Umbaupause von gut 25 Minuten ging es dann mit „Forgotten Chapter“ weiter. Die Jungs ließen sich auch nicht lumpen und gaben Vollgas. So gab es mit „Song 1“ einen genialen neuen Song auf die Ohren und mit „Losing Faith“ war nach knapp einer Stunde leider wieder Schluss mit den Jungs.

Nach diesem phänomenalen Auftritt schlug der Seismograf dann richtig aus denn „Gorilla Panik“ ließen in einer Affenartigen Geschwindigkeit einen Song nach dem anderen durch. So verflog die Stunde Bühnenzeit wie nichts und man musste echt aufpassen das man von den Headbangenden Menschen vor der Bühne nicht erschlagen wurde, denn dort flogen die Haare tief.

Eigentlich hätten an dieser Stelle nun Hostage auftreten sollen, doch leider schlug die C-19 Bombe bei der Band ein und somit war deren Auftritt leider vorbei, bevor er angefangen hatte. Allerdings gab es mit Bokor einen würdigen Ersatz. Mit Songs wie „Monarch Of Decay“ oder „Death Shall Rise“ ließen sie es richtig krachen und langsam begann der Schweiß von der Decke zu tropfen. Nach knappen 60 Minuten mussten sie dann aber schon wieder die Bühne verlassen.

Rise Of Krones eroberten die Bühne und ließen dem Metalgöttern keine andere Chance als die Haare zu schütteln und im Rhythmus den Nacken zu bewegen. Der Opener „Where The Gods Divide“ war schon ein Brett und der Seismograph schlug noch höher aus. Die Wände der UmBAUbar wackelten langsam im Takt und drohten einzustürzen als die Jungs „Rise Of Kronos“ anstimmten. Ganz großes Kino waren die Senkrechtstarter aus Hamburg und leider war nach 60 Minuten der Auftritt zu Ende.

Mit dem Headliner „Soulbound“, Insider wissen das es keine Soul Band ist, ging es dann in die letzte Runde. Allerdings war die Band nicht vollständig, denn Bassist Jonas war nicht am Start, da er krankheitsbedingt im Bett lag. Auch fehlten Pät und Ramirez. Doch die Jungs um Johannes „Johnny“ Stecker feuerten mit solch einer Geschwindigkeit eine Hit Rakete ihres aktuellen Albums „Addicted To Hell“ ab das man richtig ins Schwitzen geriet. Richtig tief flog die Kuh dann mit „Alive“ bevor das Ende des Auftritts kam. Ein geniales Finale war der Auftritt der Jungs aus der ominösen Stadt Bielefeld, die es laut Gerüchten gar nicht gibt. Auf der Richterskala hatte das Metalhornz Festival ein 4,5 erreicht. Die Erschütterung konnte man bis nach Kassel spüren und in Wacken fielen glaub auch ein paar Kühe auf dem Acker um.

Nach dem Festival ist auch schon wieder vor dem Festival und so wird es im kommenden Jahr auch wieder ein Metalhornz Festival geben und dann vielleicht sogar Outdoor, wenn man die Runen richtig gelesen hat. Nun Viel Spaß mit den Bildern und bis zum nächsten Jahr, denn die Piratencrew wird auch wieder am Start sein.

Die holländischen Metaller von BLACK NAZARETH werden am 8. Juli über Wormholedeath ihr gleichnamiges Album „Black Nazareth“ auf den Markt bringen. Um euch einen weiteren Einblick in das Werk zu gewähren, wurde mit „Cold as Stone“ ein weiterer Song nebst Lyric-Video veröffentlicht, was ihr euch weiter unten anschauen könnt

Über das Album sagt die Band: „Nachdem alle Songs als Singles fertig waren, hielt es die Band für an der Zeit, alle Singles zusammen mit einem bisher unveröffentlichten Song in einem Mini-Album zusammenzufassen. Black Nazareths selbstbetiteltes „Black Nazareth“ ist ein Meisterwerk puren und adrenalingeladenen Rocks!“

Tracklist

  1. The Rallying Cry
  2. Ride
  3. Cold As Stone
  4. Drops Of Sorrow
  5. Thrive
  6. Waiting For Tomorrow
  7. Heroes
  8. Rivers Run Deep

Black Nazareth sind:
Daniël de Jongh – Vocals
Martijn Spierenburg – Keys and programming
Menno Gootjes – Guitar
Henry McIlveen – Bass

 

Die finnischen Metal von Blackment werden am 9. September 2022 ihr Debütalbum Plains of Oblivion über Inverse Music auf den Markt bringen. Damit ihr wisst was die Band nach ihrer ersten Single „Maw of the Dread“ auf Lager hat, solltet ihr euch weiter unten „Clouds“ im dazugehörigen Musikviedo anschauen.

Komponist Saalas Ruokangas sagt über den Song: „Clouds repräsentiert die leichtere Seite des kommenden Albums und hat auch einige Rock-Vibes. Ich erinnere mich, dass ich viel Happoradio gehört habe, als ich diesen Song gemacht habe. Einige der Zuhörer könnten Elemente und Einflüsse des Künstlers finden. Unabhängig davon mangelt es diesem Song nicht an Blackments einzigartigen Gitarrenriffs, eingängigen Melodien und dunkleren Elementen.“

Die schwedische Misty-Death-Metal-Band Mara meldet sich mit frischer Musik über Wormholedeath zurück. So könnt ihr weiter unten im Video euch die neue Single „Nightbound“ reinziehen.

Die Band sagt über den Song: „Der Song wurde während unserer Studiosession Ende 2021 geschrieben und es war der dritte, den wir geschrieben haben. Es ist ein rasantes Stück, das Ihr Interesse von Anfang bis Ende aufrechterhalten wird. Der Songtext handelt von der Lust und dem Bedürfnis nach verbotenen Versuchungen, die einen beschleichen, wenn die Sonne untergeht.

 

Wenn einen der große Hunger mal packt, dann braucht man schnell was zu essen und jeder von uns liebt leckeres Essen auf dem Tisch. Daher haben wir uns einen Koch aus dem Nordhessischen Bad Zwesten an Land gezogen, der in seiner eigenen Kombüse, dem Bürgerhof Bad Zwesten, leckere Rezepte zaubert. Der Bürgerhof Bad Zwesten ist aber auch Geheimtipp für jeden der zum Rock am Stück kommt oder einfach mal in der Idylle ein wenig Abwechslung sucht. Er wird euch bei uns aber nicht nur mit den alltäglichen Rezepten versorgen, sondern auch immer etwas zusammenbasteln, was Ihr vielleicht aus den Augen verloren habt. Heute gibt es für euch in Kreidewolfs Kitchen Corner gefülltes Fladenbrot

Zutaten für 4 Personen

  • 600ml Milch
  • 20g Hefe
  • 2El Zucker
  • 1kg Mehl
  • 200ml Sonnenblumenöl
  • 1Tl Salz
  • 750g Hackfleisch oder Schafskäse
  • 1 Eigelb
  • Butter zum bestreichen

 

Zuerst die Milch erwärmen, mit der Hefe und dem Zucker verrühren und 30min Quellen lassen. Dann das Mehl, Salz und Öl dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten, den ihr für 60 Minuten ruhen lasst. In der Zwischenzeit berietet ihr die Füllung vor.

Entweder Das Hackfleisch würzen und anbraten oder den Schafskäse in kleine Würfel schneiden

Nun den Teig in mehrere Stücke aufteilen und zu Ovalen ausrollen. In die Mitte der Ovale gebt ihr einen Esslöffel der Füllung . Die Ränder nun hochziehen und über die Füllung legen, so dass alles vollständig bedeckt ist. Jetzt die Ränder der Brote mit verquirltem Eigelb bestreichen und für 20 Minuten bei 180° C in den vorgeheizten Backofen geben. Danach mit Butter bestreichen und heiß servieren. Ihr könnt die Hackfüllung dann noch mit Käse oder die Fetafüllung mit Spinat oder Paprika oder Tomaten und Oliven erweitern.

Ich wünsche euch nun viel Spaß in der Küche, euer Nils Kreidewolf