Moin ihr Landratten, Halvar der Einäugige hatte mal wieder das Fernrohr in der Hand und hatte durch dieses erspäht, dass im Nachtleben in Frankfurt am Main HELLBOULEVARD und SOULBOUND zugegen sind. Na, da hieß es Anker lichten und Segel setzen, denn dieses Ereignis durfte ich mir nicht entgehen lassen. Am Anleger festgemacht und dem Hafenmeister seine 4 Taler als Bezahlung dagelassen ging es ins Nachtleben.

Kaum war die Kamera gezückt und alles startklar, da kamen die Jungs von SOULBOUND auf die Bühne und feuerten aus allen Rohren. Doch was mein trübes Auge sehen musste, Jonas Langer, seines Zeichens Bassist stand nicht auf der Bühne. Dieser war leider Krankheitsbedingt nicht am Start wie ich hinterher gehört hatte. Die Jungs gaben auf der Bühne trotzdem alles und rissen mit DEVIL oder ADDICTED TO HELL alle Metalheads vor der Bühne mit. Ein Feuerwerk der Extraklasse, was die Jungs aus Bielefeld ablieferten. Dann wurde die Bühne umgebaut, denn es kam ja mit HELL BOULEVARD noch der Headliner des Abends.

Diese legten dann mit I SHOULD BE DEAD BY NOW aber auch gleich richtig los. LOVE IS DEAD riss alles mit sich was nicht angebunden war und bei BAD BOYS LIKE ME explodierte das Nachtleben förmlich. NOT SORRY passte dann wie Deckel auf den Topf bevor dann HANGOVER FROM HELL angestimmt und den Deckel wieder vom Topf sprengte und die Stimmung eskalieren ließ. Die Jungs gaben am Ende den Zugabe Rufen nach und feuerten noch zwei Songs raus. Doch dann war leider schon Schluss. Ich packte meine Knipskanonen zusammen und trottete zum Schiffsanleger zurück doch Oh Schreck, das Schiff war weg. Am Anlegeplatz klebte eine Notiz: „Nicht böse sein Kapitän, ich habe mir das Schiff geliehen, um in die Batschkapp zu segeln, denn da findet das Ultima Ratio Festival statt. Mit dem Ruderboot kannst du ja rüberkommen, der Wilde Vogel“

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